Jahresbericht der Beauftragten für Menschen mit Behinderung

Barrieren abbauen. Teilhabe stärken. Menschenrechte umsetzen.
Das Bild zeigt Dr. Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam, bei einem Redebeitrag am Redepult während einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (SVV). Sie spricht zum Tagesordnungspunkt 5 mit dem Titel „Bericht der Beauftragten für Menschen mit Behinderung“. Im Bild ist sie gestikulierend zu sehen, was auf ein engagiertes und erklärendes Sprechen hindeutet. Am unteren Bildrand ist das offizielle Potsdam-Logo eingeblendet.
© LHP Büro für Chancengleichheit und Vielfalt

Dr. Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam, hat am 23. September 2026 ihren Jahresbericht in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt. Der Bericht zeigt Fortschritte bei der Inklusion, benennt aber auch bestehende Barrieren und Handlungsbedarfe.

Inklusion im Alltag weiter voranbringen

Im Mittelpunkt stehen unter anderem der im Juli 2026 beschlossene Lokale Teilhabeplan mit 83 Maßnahmen, die Situation von Familien mit Kindern mit Behinderung, inklusive Bildungsangebote, die Teilhabe am Arbeitsleben sowie barrierefreie Kommunikation.

Illustration einer vielfältigen Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters, darunter eine Person im Rollstuhl, eine Person mit Rollator und ein Kind mit Fahrrad.
© Mannan, MstSuma, Stocklume/stock.adobe.com inklusive Bearbeitung Landeshauptstadt Potsdam

Ein weiterer Schwerpunkt ist der inklusive Kinderschutz. Unterstützungsangebote sollen besser ineinandergreifen und auch die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung berücksichtigen.

Auch die Perspektiven gehörloser und schwerhöriger Menschen werden stärker einbezogen. Eine neu gegründete Fokusgruppe hat konkrete Barrieren benannt. Formate wie der Potsdamer Gebärdentreff fördern Austausch und gegenseitiges Verständnis. Zudem soll die Deutsche Gebärdensprache auch im Verwaltungshandeln und in der Stadtverordnetenversammlung stärker genutzt werden.

Der Bericht macht deutlich: Inklusion braucht konkrete Maßnahmen, barrierefreie Strukturen und einen kontinuierlichen Austausch mit Menschen mit Behinderung. Den vollständigen Bericht finden sie im Downloadbereich untenstehend. 

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