Baubeigeordneter Bernd Rubelt, Bettina Biffi, Geschäftsführerin der Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH, und Michael Bartnik, Fachgebietsleiter Mobilitätshubs bei der BVG, eröffneten die Mobilitätstation am Bassinplatz.
Am Bassinplatz/ Charlottenstraße ist heute eine neue Mobilitätsstation der Landeshauptstadt Potsdam, der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und Jelbi, der Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG), eröffnet worden. Mit der neuen Jelbi-Station entsteht ein weiterer zentraler Umsteigepunkt, an dem verschiedene Mobilitätsangebote miteinander verknüpft werden. Ziel ist es, den Potsdamerinnen und Potsdamern sowie Gästen der Stadt eine flexible und klimafreundliche Alternative zur Nutzung des eigenen Autos anzubieten. Die Mobilitätsstation ist Teil des Modellprojekts Smart City Potsdam und wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
„Mit der Mobilitätsstation am Bassinplatz/ Charlottenstraße schaffen wir einen weiteren wichtigen Knotenpunkt für die umweltfreundliche Mobilität in Potsdam. Gerade an einem so zentralen und stark frequentierten Ort wie dem Bassinplatz zeigt sich, wie unterschiedliche Mobilitätsangebote sinnvoll zusammenspielen können“, sagt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam.
Die neue Jelbi-Station bietet Platz für viele verschiedene Verkehrsangebote:
- 20 E-Scooter, E-Bikes und Potsdam Räder
- 4 Carsharing-Fahrzeuge
- 4 Ladepunkte der EWP für E-Autos auf der gegenüberliegenden Straßenseite
- Eine Stele informiert über Haltestellen in der Umgebung, die nächsten Jelbi-Standorte und wie man die Fahrzeuge buchen kann.
Die Mobilitätsstation ist Teil des Potsdamer Ansatzes, unterschiedliche Verkehrsmittel stärker miteinander zu verknüpfen. Mobilitätsstationen bündeln öffentlich zugängliche Angebote wie beispielsweise Mieträder, E-Scooter, Carsharing und Ladeinfrastruktur möglichst in unmittelbarer Nähe zum öffentlichen Nahverkehr. Dadurch können Wege flexibel kombiniert und je nach Situation unterschiedliche Verkehrsmittel genutzt werden. Für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet das zum Beispiel: mit der Tram und dem Bus bis zur zentralen Haltestelle Platz der Einheit, mit dem Leihrad weiter zum Ziel oder mit einem Sharing-Fahrzeug von der neuen Mobilitätstation aus zum nächsten Termin.
„Unser Anspruch ist es, Mobilität in Potsdam so einfach und flexibel wie möglich zu machen. Die neue Mobilitätsstation am Bassinplatz/ Charlottenstraße ist deshalb ein wichtiger Baustein, um den öffentlichen Nahverkehr mit weiteren klimafreundlichen Mobilitätsangeboten zu verbinden“, ergänzt Bettina Biffi, Geschäftsführerin der Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH.
Die Sharing-Angebote von Bolt, Dott, Miles, Lime, PotsdamRad/Nextbike und Voi können ganz praktisch über die Jelbi-App gebucht und bezahlt werden.
„Einmal anmelden, alles nutzen. Dazu kann man die besten Verbindungen suchen, auch in Kombination zwischen Öffentlichen und Sharing und ausgewählte Tickets buchen“, sagt Michael Bartnik, Fachgebietsleiter Mobilitätshubs bei der BVG, zusammenfassend. „Interessierten Potsdamer Firmen bieten wir ein Jelbi-Mobilitätsbudget, bei dem ihre Beschäftigten mit einem individuell festgelegten, monatlichen Budgetrahmen die Sharing-Angebote nutzen können.“
Informationen zu den verfügbaren Fahrzeugen, Buchungsmöglichkeiten und Tarifen sind unter www.jelbi.de beziehungsweise in der Jelbi-App abrufbar.
Die Landeshauptstadt Potsdam und die ViP arbeiten gemeinsam daran, die Mobilitätsangebote der Stadt stärker miteinander zu verbinden. Die Mobilitätsstation am Bassinplatz ergänzt dabei die bereits bestehenden Stationen und Angebote in Potsdam. Perspektivisch soll ein dichtes Netz solcher Verknüpfungspunkte entstehen, gefördert durch das Modellprojekt Smart City Potsdam.