Pressemitteilung Nr. 318 vom 09.07.2026 Besser mobil. Besser leben.: Campus Jungfernsee fit für die Mobilität der Zukunft

Ausbau des Perugiaplatzes stärkt den öffentlichen Nahverkehr im Potsdamer Norden
Haltestelle Campus Jungfernsee 2026
© LHP/ Christine Homann

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten am Campus Jungfernsee und am unmittelbar angrenzenden Perugiaplatz ist ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs im Potsdamer Norden erreicht worden. Der Mobilitätsknoten am Campus Jungfernsee wurde gezielt ausgebaut, um den Umstieg zwischen Straßenbahn, Stadt- und Regionalbussen sowie weiteren nachhaltigen Mobilitätsangeboten komfortabler und zuverlässiger zu gestalten. Gleichzeitig schafft die Landeshauptstadt Potsdam die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des Busverkehrs, insbesondere mit Blick auf die Entwicklung des neuen Stadtteils Krampnitz.

Der Perugiaplatz verbindet bereits heute Straßenbahn, Stadt- und Regionalbusverkehr mit Fahrradabstellanlagen, Car- und Bike-Sharing-Angeboten, einer Mobilitätsstation sowie einem bewirtschafteten Park-and-Ride-Platz. Durch den Umbau wurde dieser zentrale Knotenpunkt zukunftsfähig weiterentwickelt und auf steigende Fahrgastzahlen vorbereitet.

„Durch den Umbau am Campus Jungfernsee wird der wichtige Knotenpunkt umweltfreundlicher Mobilität im Potsdamer Norden gestärkt, sodass hier noch komfortabler zwischen Straßenbahn, Bus, Pkw, Fahrrad und E-Scooter umgestiegen werden kann. Die baulichen Maßnahmen ermöglichen nun einen noch zuverlässigeren Busverkehr“, sagt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam.

ViP-Geschäftsführerin Bettina Biffi ergänzt: „Mit der Erweiterung wurde der Umsteigeknoten zwischen Tram und Bus fit gemacht für den wachsenden Busverkehr mit der Entwicklung von Krampnitz. Die baulichen und verkehrsorganisatorischen Anpassungen ermöglichen eine schnellere und flexiblere Abwicklung, sodass sich die Betriebsqualität für unsere Busse in diesem Bereich verbessert. Wir können jetzt hier mehr Verkehre abwickeln und einen flüssigeren Betriebsablauf durchführen. Ein noch attraktiverer ÖPNV kann hier das Interesse am Umweltverbund und die Kundenbindung weiter erhöhen.“

Die Verbesserungen im Einzelnen: Im Haltestellenbereich können Busse künftig wartende Fahrzeuge überholen, sodass gegenseitige Behinderungen vermieden werden. Auch die Einfahrt in die Wendeschleife wurde neu organisiert: Busse können sich dort nun begegnen, ohne aufeinander warten zu müssen. Ergänzend wurde die Bevorrechtigung an der Ampel zur Bundesstraße 2 optimiert. Zusätzlich wurden drei weitere Betriebshalte geschaffen. Damit stehen am Campus Jungfernsee nun insgesamt sechs Stellplätze für Busse zur Verfügung. Dies erhöht die betriebliche Flexibilität und schafft Spielraum für zusätzliche Fahrten und neue Angebote.

Von diesen Verbesserungen profitieren unsere Fahrgäste bereits: Seit 1. Juli halten die Buslinien 604 und 692 bereits wieder an den Haltestellen in der Wendeschleife am Campus Jungfernsee, ab heute fahren auch die Buslinien 609, 638 und 662 wieder die gewohnten Haltestellen an. Damit ist der direkte Umstieg am selben Bahnsteig zwischen Bus und Straßenbahn wieder möglich.

Darüber hinaus bildet der Ausbau die Grundlage für die weitere Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs im Potsdamer Norden. Er schafft die Voraussetzungen für zusätzliche Busverkehre im Zuge der Entwicklung des Stadtteils Krampnitz, den Busvorlaufbetrieb bis zur späteren Inbetriebnahme der Straßenbahn sowie für die geplante Expressbuslinie X35. Diese soll künftig den Campus Jungfernsee im 20-Minuten-Takt mit Krampnitz und dem Bahnhof Berlin-Spandau verbinden und damit eine attraktive, schnelle Verbindung über die Stadtgrenze hinaus schaffen.

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