Gleichstellungsplan der Landeshauptstadt Potsdam

Maßnahmen für mehr Chancengleichheit
Gleichstellungsplan der Landeshauptstadt Potsdam 2025 - 2028 blaue schrift weißer Hintergrund logo Potsdam obenstehend
© Büro für Chancengleichheit und Vielfalt

Die Landeshauptstadt Potsdam hat ihren Gleichstellungsplan für den Zeitraum 2025–2028 vorgelegt. Der Plan basiert auf einer erweiterten Datenauswertung zur Beschäftigtenstruktur sowie auf einem verwaltungsweiten Beteiligungsprozess in allen Geschäftsbereichen. Er bündelt die gleichstellungspolitischen Ziele der Stadtverwaltung in vier Handlungsfeldern und definiert dafür konkrete, überprüfbare Maßnahmen. Ziel ist es, bestehende strukturelle Benachteiligungen abzubauen, Chancengleichheit zu stärken und Gleichstellung nachhaltig in der Organisations- und Personalentwicklung zu verankern.

Gleichstellung strategisch weiterentwickeln

Die Analyse zeigt weiterhin geschlechterbezogene Unterschiede insbesondere bei Teilzeitquoten, der Besetzung von Führungspositionen sowie der Verteilung von Frauen und Männern auf unterschiedliche Tätigkeitsfelder innerhalb der Verwaltung. Der Gleichstellungsplan setzt hier mit gezielten Maßnahmen an, um Unterrepräsentanz abzubauen, Führungskarrieren von Frauen zu fördern, die Vereinbarkeit von Beruf und Sorgearbeit zu verbessern und Diskriminierung vorzubeugen.

Die Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt Claudia Sprengel sitzt auf einer braunen Brank, im Hintergrund ist eine grüne Hecke
© Robert Schnabel / LHP

Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt Claudia Sprengel

Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehören unter anderem:

  • die systematische gendersensible Überprüfung von Stellenausschreibungen, auch mithilfe KI-gestützter Analyseinstrumente,
  • ein strukturiertes On- und Offboarding rund um Eltern- und Pflegezeiten mit verbindlicher Kontakt- und Rückkehrplanung,
  • verpflichtende Schulungen zu Antisexismus und Diversity für Führungskräfte, Auszubildende und Studierende,
  • Mentoringprogramm für weibliche Führungskräfte,
  • und viele mehr... . 

Gesetzlicher Auftrag und Evaluation

Der Gleichstellungsplan wurde auf Grundlage des Brandenburgischen Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) erstellt. Öffentliche Dienststellen sind danach verpflichtet, regelmäßig die Beschäftigtenstruktur zu analysieren und darauf aufbauend Maßnahmen zur Förderung der tatsächlichen Gleichstellung festzulegen.

Für Anfang 2027 ist eine erste Evaluation der Umsetzung vorgesehen.

Der vollständige Gleichstellungsplan 2025–2028 der Landeshauptstadt Potsdam steht unten zum Download bereit.

Downloads

Adresse

Büro für Chancengleichheit und Vielfalt
Friedrich-Ebert-Str. 79/81
14414 Potsdam
Deutschland

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