Pressemitteilung Nr. 290 vom 08.07.2024 DOSB nominiert zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Potsdamer Vereinen für die Olympischen Sommerspiele

Offizielle Verabschiedung durch Oberbürgermeister Mike Schubert beim Stadtwerkefest
Olympiasieger im Kanu Jan Vandrey und Sebastian Brendel jubeln mit ihrer Goldmedaille.
© Sven Simon

Sportstadt Potsdam: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat 20 Sportlerinnen und Sportler aus Potsdamer Vereinen sowie weitere Athletinnen und Athleten des Bundesstützpunktes Potsdam für die Olympischen Sommerspiele in Paris ins Team Deutschland nominiert. Oberbürgermeister Mike Schubert: „Für die Athletinnen und Athleten erfüllt sich ein Traum, auf den sie hart hingearbeitet haben. Unsere Potsdamer Spitzensportlerinnen und -sportler sind Vorbilder für viele Kinder und Jugendliche, die ihnen nacheifern wollen. Der OIympiastützpunkt im Sportpark Luftschiffhafen bietet dafür die optimalen Bedingungen. Allen Potsdamer Olympia-Teilnehmerinnen und -teilnehmern drücken wir die Daumen für Paris, wo sie auch die Sportstadt Potsdam vertreten. Wir wünschen ihnen alles Gute und viel Erfolg.“

Im Rahmen des Stadtwerkfestes sind am Samstag, 13. Juli, zahlreiche nominierte Sportlerinnen und Sportler aus Potsdam Gast auf der Bühne. Gegen 21 Uhr werden Sebastian Brendel, Jacob Schopf, Max Lemke, Anton Winkelmann, Maike Jacob, Hedi Moana Kliemke, Melvin Imoudu, Jean Paul Bredau, Kristin Pudenz, Clemens Prüfer und Fabian Liebig mit ihren Trainerinnen und Trainern Arndt Hanisch, Dominik Ziegler, Jörg Schulte, Claudia Adermann und Jörg Hoffmann sowie die paralymischen Schwimmerinnen Gina Böttcher, Maike Naomi Schwarz und Verena Schott mit Trainer Maik Zeh im Neuen Lustgarten erwartet und von Oberbürgermeister Mike Schubert sowie tausenden Gästen nach Paris verabschiedet. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Dem deutschen Team für die Olympischen Sommerspiele vom 26. Juli bis zum 11. August 2024 in Paris gehören folgende Sportlerinnen und Sportler aus Potsdamer Sportvereinen an: Hedi Moana Kliemke, Maike Jacob, Jacob Schopf, Max Lemke, Sebastian Brendel und Anton Winkelmann (alle vom Kanu Club Potsdam im OSC Potsdam e.V.) für den Kanurennsport sowie Maren Völz und Mattes Schönherr (beide vom Ruder-Club Potsdam e.V.) aus dem Bereich Rudern. Laura Lindemann und Nina Eim (beide Triathlon Potsdam) sind im Triathlon nominiert, Erik Abramov vom UJKC Potsdam im Judo, Margarita Kolosov (SC Potsdam für Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmer Melvin Imoudu (Potsdamer Schwimmverein) beim Schwimmen sowie Marvic Dogue und Fabian Liebig (beide OSC Potsdam) im Modernen Fünfkampf. In der Leichtathletik sind Kristin Pudenz, Jean Paul Bredau, Christopher Linke, Clemens Prüfer und Tyrell Prenz (alle SC Potsdam) nominiert. Die am Bundesstützpunkt Potsdam betreuten Leichtathleten Julian Weber (USC Mainz) und Henrik Janssen (SC Magdeburg) sind ebenfalls für Olympia nominiert. Ersatzathletinnen und -athleten sind Leichtathletin Lena Sonntag vom SC Potsdam sowie die Modernen Fünfkämpfer Patrick Dogue und Janine Kohlmann (beide OSC Potsdam).

Mit Gina Böttcher und Maike Naomi Schwarz werden zwei Sportlerinnen des SC Potsdam sowie mit Verena Schott und Josia Topf (beide BPRSV Cottbus) zwei weitere Sportlerinnen vom Bundesstützpunkt in Potsdam an den Paralympics 2024 teilnehmen. Die vier Schwimmerinnen gehen bei den paralympischen Spielen vom 28. August bis 8. September in Paris an den Start.

Potsdam bei Olympischen Spielen heißt es am Samstag, 13. Juli, auch schon um 14:30 Uhr. Dann wird Oberbürgermeister Mike Schubert im Beisein Potsdamer Spitzenathletinnen und -athleten die Ausstellung „Olympisches Gold für Potsdam“ im Stadtkanal in der Yorckstraße eröffnen. Zur sportlichen Bilanz Potsdams zählen nationale und internationale Titel und Spitzenpositionen – vom Frauenfußball über Judo bis zum Kanurennsport – um nur wenige zu nennen. Sportlerinnen und Sportler belegten vielfach vordere Plätze bei Olympischen Spielen, häufig Medaillenplätze. Oft standen sie auf den obersten Treppchen von Olympischen Spielen. 1964 brachte Kanute Jürgen Eschert die erste olympische Goldmedaille aus Tokio nach Potsdam. Leichtathlet Hans Grodotzki kam schon 1960 mit zwei silbernen Medaillen aus Rom zurück. Und schon 1956 hatte die Ausnahme-Leichtathletin Christa Stubnick in Melbourne zwei silberne Medaillen – über 100 und 200 Meter – erringen können. Die Ausstellung „Olympisches Gold für Potsdam“ ist eine Verneigung vor den sportlichen Höchstleistungen. 

Weitere Beiträge