Pressemitteilung Nr. 131 vom 31.03.2026 Spielplatz „Mausefalle“ wird zum inklusiven Ort für Kinder

Wünsche und Ideen zu Neugestaltung können online bis 10. April eingebracht werden
Beteiligung zum Spielplatz Mausefalle
© Grafik: Sigrid Böttcher-Steeb

Der Spielplatz „Mausefalle“ an der Jägerallee (Ecke Hegelallee / Jägerstraße) wird umfassend neugestaltet. Zahlreiche der vorhandenen Spielgeräte sind inzwischen veraltet oder nicht mehr nutzbar. Ziel ist es, einen sicheren, attraktiven und insbesondere inklusiven Spielort zu schaffen, der allen Kindern – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – gemeinsames Spielen, Bewegung und Begegnung ermöglicht. Der Spielplatz soll künftig barrierefrei zugänglich sein und so konzipiert werden, dass auch Kinder mit Behinderungen ihn eigenständig nutzen können.

„Kinder mit und ohne Behinderung brauchen Orte, an denen sie gemeinsam spielen, sich ausprobieren und voneinander lernen können. Damit das gelingt, ist es entscheidend, die Perspektiven von Kindern mit Behinderungen von Anfang an mitzudenken und ernst zu nehmen. Denn sie wissen am besten, wie ein Spielplatz gestaltet sein muss, damit er wirklich für alle funktioniert“, sagt Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung, die bei der Planung der Beteiligung mitwirkt.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Beteiligung von Kindern, Familien und weiteren Nutzenden. Bis zum 10. April 2026 haben Kinder die Möglichkeit, über einen Online-Fragebogen ihre Meinungen und Erfahrungen, aber auch Wünsche und Ideen für den neuen Spielplatz einzubringen. Der Fragebogen ist unter https://mitgestalten.potsdam.de/de/mausefalle zu finden.

Ergänzend dazu sind Kinder, Eltern und Interessierte am 7. Mai von 14 bis 17:30 Uhr eingeladen, sich aktiv in die Neugestaltung des Spielplatzes „Mausefalle“ einzubringen. An verschiedenen Mitmach-Stationen können sie direkt vor Ort den aktuellen Spielplatz bewerten, Ideen entwickeln und ihre Wünsche kreativ äußern. Ziel ist es, im direkten Austausch möglichst vielfältige Perspektiven einzubeziehen und konkrete Hinweise für die Planung zu gewinnen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Einbeziehung von Kindern mit Behinderungen.

Am 28. Mai folgt eine Ideenwerkstatt mit Kindern der Oberlinschule. In einem geschützten Rahmen werden gezielt Bedürfnisse und Anforderungen für eine inklusive Spielplatzgestaltung erarbeitet. Die Fertigstellung des Spielplatzes ist für 2027 geplant.

Die Planung des neuen inklusiven Spielplatzes erfolgt durch den Bereich Grünflächen der Landeshauptstadt Potsdam in Zusammenarbeit mit der Spielplatzplanerin Sigrid Böttcher-Steeb und dem Kinder- und Jugendbüro Potsdam sowie der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Tina Denninger und der Beauftragten für Kinder- und Jugendinteressen, Stefanie Buhr.

Weitere Informationen zum Projekt sind unter https://mitgestalten.potsdam.de/de/kiju/kiju-projekte?action=details&id… zu finden.

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