Das Jahr 2026 wirkt in vielerlei Hinsicht herausfordernd: Weltweit erstarken autoritäre Strömungen, antifeministische Positionen gewinnen an Raum, soziale Träger und gleichstellungspolitische Initiativen geraten unter finanziellen Druck. Diese Entwicklungen lösen Wut aus – und genau dort setzt diese Veranstaltung an.
Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwochen wollen die Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Potsdam und des Landkreises Potsdam-Mittelmark gemeinsam mit dem Autonomen Frauenzentrum Potsdam einen Raum schaffen, um Wut als politischen Impuls zu begreifen: als Kraftquelle für Solidarität, Widerstand und gemeinsames Handeln.
Im Zentrum stehen die Fragen:
Wie kann feministische Solidarität konkret aussehen? Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir in Kommune, Zivilgesellschaft und Kultur? Und wie können wir uns gegenseitig stärken – nachhaltig, verlässlich und wirksam?
Nach einer Begrüßung durch
- Noosha Aubel, Oberbürgermeisterin der Stadt Potsdam
- Fatma Haron, Gleichstellungsbeauftragte Potsdam-Mittelmark
- Jenny Pöller, Vorstand Autonomes Frauenzentrum
diskutieren auf dem Podium:
- Sookee, Aktivistin und feministische Künstlerin
- Patricia Vester, Illustratorin mit künstlerischer Intervention, Empowerment- und Diversity-Trainings sowie Prozessbegleitung
- Carolina Trichet Paredes, Projektleiterin „Space2Grow“
- Claudia Sprengel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Potsdam
Moderiert wird die Veranstaltung von Vanessa Materla.
Im Anschluss gibt es Raum für Austausch und Vernetzung bei Essen und Getränken. Zum Abschluss wird gemeinsam in den 8. März hineingefeiert – mit Musik von DJane Electro.
Ort: Autonomes Frauenzentrum Potsdam, Alter Markt 6, 14467 Potsdam
Die Räume sind rollstuhlzugänglich, ein barrierefreies WC ist vorhanden. Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache gedolmetscht, Kinderbetreuung wird bereitgestellt.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung unter: gleichstellung@rathaus.potsdam.de
Adresse
Autonomes Frauenzentrum e.V.
Alter Markt 6
14467 Potsdam
Deutschland