Sichtbare Hausnummern retten Leben

Hausnummer
© pixabay

Im Notfall kommen die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst so schnell sie können – doch immer wieder haben sie Probleme, den Einsatzort schnell zu finden. Grund hierfür sind nicht vorhandene oder schlecht zu sehende Hausnummern. In dringenden Notfällen können wertvolle Minuten verloren gehen.

Gut sichtbare Hausnummern können daher Leben retten – denn bei einer Vielzahl von Notfällen wird der Erfolg der Hilfsmaßnahmen durch Zeitverzögerung deutlich gemindert.

Gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit sollten alle Hausbesitzer kontrollieren, dass ihre Hausnummern von der Straße aus gut zu sehen sind. Sie helfen damit Feuerwehr und Rettungsdienst und erhöhen Ihre eigene Sicherheit.

Einige wenige Maßnahmen helfen den Einsatzkräften, den Notfallort schnell zu finden:

  • Bringen Sie Hausnummern so an, dass sie von öffentlichen Straßen und Wegen aus gut lesbar sind.
  • Verzichten Sie in eigenem Interesse auf besonders künstlerisch verzierte Schilder/Nummern und wählen Sie stattdessen große, gut lesbare Ziffern. Farblich sollten sich diese deutlich von der Farbe der Hauswand abheben.
  • Sorgen Sie dafür, dass Hausnummern nicht von Pflanzen überwuchert oder verdeckt werden.
  • Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung der Hausnummer, damit man sie auch bei Dunkelheit rasch als solche erkennen kann.
  • Befindet sich ein Gebäude nicht direkt an einer öffentlichen Verkehrsfläche, so sollte dieses mit einem Hinweisschild an der öffentlichen Verkehrsfläche gekennzeichnet werden.
  • Prüfen sie, ob Ihr Klingelschild zu lesen ist.

Sollten Sie Feuerwehr oder Rettungsdienst wegen eines Notfalls über den Notruf 112 alarmiert haben, können Sie den Rettern helfen, indem Sie diese an der Straße erwarten.

Machen Sie sich dort bemerkbar, wenn das Rettungsfahrzeug kommt. Denn so können wertvolle Sekunden optimal genutzt werden. Je leichter wir Sie finden, desto schneller können wir Ihnen helfen.

Weitere Beiträge

Eisrettung
© Feuerwehr Potsdam

Vorsicht beim Betreten von Eisflächen – Lebensgefahr!

Mit den winterlichen Temperaturen frieren Seen, Teiche, Flüsse und andere Gewässer häufig zu. Die glatte Eisfläche wirkt auf den ersten Blick stabil und verlockend, doch genau hier liegt die große Gefahr. Eisflächen sind oft nicht ausreichend tragfähig und können ohne Vorwarnung einbrechen.
Feuerwerk am Alten Markt mit dem Blick auf die Nikolaikirche
© LHP/jab

Alles Gute im Jahr 2026

Oberbürgermeisterin Noosha Aubel wünscht allen Potsdamerinnen und Potsdamern ein gutes, gesundes und zuversichtliches Jahr 2026: "Lassen Sie uns im Jahr 2026 weiter gemeinsam unsere Stadt gestalten – mit Respekt, Zusammenhalt und dem Blick nach vorn."