Die Biotonne in Potsdam

Was gehört in die Biotonne. Tipps zur Mülltrennung.
© Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner

    Was gehört in die Biotonne?

    Die Biotonne sorgt dafür, dass alle Küchen- und Gartenabfälle verwertet werden und daraus Kompost und zukünftig auch Energie durch Biogas entsteht. Damit schließen alle Biotonnen-Nutzer einen natürlichen „Rohstoffkreislauf“ und leisten praktischen Umweltschutz.

    Was gehört in die Biotonne?

    In die Biotonne gehören alle organischen Abfälle, dazu zählen:

    • Küchenabfälle und Lebensmittelreste: Obst- und Gemüsereste; Brot- und Gebäckreste; Eier- und Nussschalen; Kaffeefilter und Teebeutel; gekochte Speisereste; Knochen und Fleischreste; Gräten und Fischreste; verdorbene Lebensmittel ohne Verpackung
    • Garten- und Grünabfälle: Schnittblumen, Topfpflanzen und Blumenerde; Laub und Rinde; Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Fallobst; angetrockneten Rasenschnitt (nur in dünnen Schichten), Moose, Wild- und Beikräuter
    • Sonstige organische Abfälle: Abfallbeutel aus Papier; einfarbiges Zeitungspapier zum Einwickeln; Papiertaschentücher ; Eierkartons aus Pappe (ohne Etikett); Küchenkrepp; Holzspäne und Sägemehl von unbehandeltem Holz

    Nicht in die Biotonne gehören alle nicht-organischen Abfälle wie bspw. Plastiktüten zum einwerfen des Abfalls, kompostierbare „Bio"-Folienbeutel, kompostierbare Windeln, -Kaffeekapseln sowie -Einweggeschirr. Diese Stoffe werden in der Kompostieranlage oftmals nicht zu 100 % zersetzt. Auch Staubsaugerbeutel, mineralisches Katzen- und Kleintierstreu, Asche oder Zigarettenkippen (Achtung giftig!) gehören stattdessen in den Restabfall.

    Pflegetipp: Halten Sie Ihre Biotonne trocken!

    Je trockener Ihr Bioabfall ist, desto einfacher werden Sie es mit Ihrer Biotonne haben. Denn bei trockenem Bioabfall entstehen weniger Gerüche und es verhindert bei Kälte das Anfrieren. Darum legen Sie den Boden der Biotonne stets mit zerknülltem Zeitungspapier aus, welches austretende Flüssigkeiten aufnimmt und Ihre Tonne trocken hält. Feuchte Küchenabfälle und Fleischreste sollten ebenfalls in Zeitungs- oder Küchenpapier eingewickelt werden, um austretende Flüssigkeiten zu binden. Füllen Sie Rasenschnitt nur in angetrocknet ein. Gartenabfälle wie kleine Äste und Strauchschnitt verhindern das Zusammenpappen der Abfälle und können als Strukturmaterialien mit in die Biotonne gegeben werden.

    Fragen zur Biotonne?

    Für Fragen steht Ihnen die Hotline der Abfallberatung der Landeshauptstadt Potsdam unter 0331 289-1796 zur Verfügung. Gern stellen wir Ihnen auch Informations-Material in gedruckter Form zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an! 


    Faltanleitung Potsdamer Küchenkurier

    Sie stehen in der Küche, schneiden Gemüse, und wie immer fällt dabei jede Menge Biomüll an. Vielleicht kennen Sie das: Für einen extra Behälter ist kaum Platz, improvisierte Schalen stehen im Weg, und am Ende fliegt doch wieder alles lose herum. Dabei gibt es eine einfache, platzsparende Lösung, die Sie jederzeit zur Hand haben – Papier.

    Auf dieser Website zeigen wir Ihnen eine praktische Faltanleitung, mit der Sie aus jedem geeigneten Papier im Handumdrehen ein kleines Sammelgefäß für Ihren Biomüll falten können. Es hält Schalen, Kaffeesatz und Co. sauber zusammen und wandert nach dem Kochen direkt mitsamt Inhalt in die Biotonne.

    Kein Behälter, der herumsteht. Kein Gefäß, das gereinigt werden muss. Kein zusätzlicher Platzbedarf. Nach dem Wegwerfen ist Ihre Küche sofort wieder sauber – und der Biomüll landet dort, wo er wertvoll wird: im Kreislauf der Natur.

    Potsdamer Küchenkurier - zum 10-jährigen Jubiläum

    Seit dem 1. Januar 2016 gehört sie fest zum Potsdamer Stadtbild: die braune Biotonne. Zum 10-jährigen Jubiläum haben wir uns daher etwas Besonderes ausgedacht - den Potsdamer Küchenkurier – gedruckt auf ökologischem Recyclingpapier. Mit der beiliegenden Faltanleitung verwandeln Sie es nach dem Lesen im Handumdrehen in ein praktisches Sammelgefäß für Ihre Küchenabfälle. So bleibt Ihre Küche sauber, und der Biomüll landet genau dort, wo er hingehört: in der Biotonne.

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    öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger
    Berliner Str. 135
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    © freepik

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    Da auch in den kommenden Tagen mit Minusgraden zu rechnen ist, besteht die Gefahr, dass feuchte Küchen- und Gartenabfälle in der Biotonne festfrieren. Wenn sich am Entsorgungstag dann der Bioabfall trotz mehrfachem Kippen nicht aus dem Behälter löst, muss die Biotonne vom Team der STEP so stehen gelassen werden.