Aufgaben und Arbeitsgruppen des Seniorenbeirates

Aufgaben des Seniorenbeirates

Als Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und älteren Menschen ermöglicht und sichert der Seniorenbeirat die Teilhabe von Seniorinnen und Senioren am politischen Geschehen.

Der Beirat kümmert sich als Interessenvertreter um die gesellschaftlichen Belange der älteren Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Potsdam. Im Zentrum seiner Tätigkeit steht die Umsetzung des Seniorenplanes der Landeshauptstadt Potsdam.

Der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam hat als Partner der Politik wichtige Funktionen:

  • Er bündelt Interessen und Forderungen älterer Menschen auf kommunaler Ebene.
  • Er vermittelt Interessen und Forderungen älterer Menschen an Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.
  • Er beobachtet, ob und wie sich die Einhaltung der Rechte und Würde älterer Menschen gestaltet.
  • Er berät Politik und Verwaltung aus der Perspektive der Lebenswelt älterer Menschen.

Arbeitsgruppen des Seniorenbeirates

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist der Seniorenbeirat aktiv u.a. im Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V., im Netzwerk „Älter werden in der Landeshauptstadt Potsdam“ und der Stiftung „Altenhilfe“. Themenspezifische Arbeitsgruppen des Seniorenbeirates unterstützen den Vorstand, geben zweckdienliche Informationen und unterbreiten Handlungsvorschläge:

Arbeitsgruppe "Digitalisierung"

Digitale Technologien beeinflussen unsere Gesellschaft und das Miteinander erheblich. Für manche sind sie „Neuland“, bieten aber auch neue Chancen bei Orientierung und Teilhabe.
Ohne digitale Technologien müssen zukünftig Einschränkungen oder auch Benachteiligungen befürchtet werden. Sich im Alter mit Neuem zu befassen und dazuzulernen kann dazu beitragen, länger selbstbestimmt und geistig fit zu bleiben. Die AG zeigt, welchen Nutzen bestimmte digitale Anwendungen besonders für ältere Menschen haben können und ist Ansprechpartner für mögliche Digitalisierungen, die Potsdamer Unternehmen zum Nutzen älterer Mitmenschen entwickeln.

Arbeitsgruppe "Gesundheit und Soziales"

Die Pflegesituation in Potsdam ist sehr angespannt. Alle wissen, wie wichtig eine gute ärztliche Versorgung und Absicherung im Alter ist. Veranstaltungen zu Gesundheitsfragen und regelmäßige Gespräche in Einrichtungen für ältere Bürgerinnen und Bürger in Ihrem sozialen Umfeld sollen unterstützen und helfen, die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.

Arbeitsgruppe "Mobilität und Sicherheit"

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, mehr Mobilitätsangebote, Parkmöglichkeiten für Fahrräder und Rollatoren setzt sich diese AG ein. Eine seniorengerechte Anpassung des ÖPNV ist schon lange überfällig. Gefahren im Verkehr, Sicherung des Eigentums und Kriminalität sind Themen mit denen ältere Menschen oft allein gelassen werden. Die AG hilft, sensibilisiert und sucht die Gespräche mit den Verantwortlichen im ÖPNV und der Stadtverwaltung.

Arbeitsgruppe "Öffentlichkeitsarbeit"

Die AG Öffentlichkeitsarbeit stellt die Verbindung zwischen dem Seniorenbeirat und der Öffentlichkeit dar. Ziel ist es, die Arbeit der einzelnen Arbeitsgruppen des Seniorenbeirates, als gesamteinheitliche Kommunikation, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit die Arbeit des Seniorenbeirates den Seniorinnen und Senioren unserer Stadt sichtbarer zu machen. Dabei wird auf klassische Presse- und Medienarbeit, Social-Media, Printmedien sowie den direkten Kontakt mit den Netzwerkpartnern gesetzt.

Arbeitsgruppe "Veranstaltungen"

Die AG plant und organisiert Veranstaltungen mit verschiedensten seniorenpolitischen Netzwerkpartnern in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Potsdam. In enger Abstimmung mit weiteren Arbeitsgruppen des Seniorenbeirates können somit seniorenrelevante Veranstaltungen kostenlos oder zu gedämpften Preisen an gut erreichbaren Orten angeboten werden. 
1994 wurde von der Sozialministerin Regine Hildebrand die Brandenburgische Seniorenwoche ins Leben gerufen. Ziel ist es die speziellen altersgemäßen Wünsche und Bedürfnisse von Älteren sichtbar zu machen, sowie Informationen geben, zu vernetzen und der Einsamkeit entgegen zu wirken.

Unter dem Motto „Gesellschaft braucht Erfahrung – Senioren brauchen Teilhabe“ laden wir Sie herzlich ein, sich mit Ihren Angeboten an der 32. Brandenburgischen Seniorenwoche in Potsdam zu beteiligen, die vom 29. Mai bis 07. Juni 2026 stattfinden wird. In diesem Zeitraum können Sie Veranstaltungen zu wichtigen Aspekten des Lebens älterer Menschen in Potsdam durchführen und diese unter anderem in unserem Programmheft veröffentlichen lassen.

Wenn Sie  Ihr Angebot im Rahmen der zentralen Informationsveranstaltung präsentieren möchten, vermerken Sie dies bitte auf dem entsprechenden Formular und senden es uns bis spätestens 27. Februar 2026 zu. Bei Bedarf stellen wir Ihnen – wie in den vergangenen Jahren – gern einen Tisch und zwei Stühle zur Verfügung.

Erstmalig findet die zentrale Informationsveranstaltung im Treffpunkt Freizeit unter dem Motto „Tag der Generationen“ statt.

Im konstruktiven Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern des Stadtparlaments sowie kommunalen Entscheidungsträgern möchte der Seniorenbeirat die Lebensbedingungen älterer Menschen in Potsdam weiter verbessern und die Erfahrungen dieser Bevölkerungsgruppe aktiv in die Entwicklung der Stadt einbringen. Zugleich soll die Seniorenwoche Freude und Entspannung durch vielfältige, interessante kulturelle Höhepunkte vermitteln.

Veranstaltungen des Seniorenbeirates

Freitag, 29. Mai 2026 | 14 bis 18 Uhr | Treffpunkt Freizeit
Auftaktveranstaltung – Tag der Generationen 
NEU! Bus: 603 Haltestelle „Treffpunkt Freizeit“ und kostenfreier Shuttle-Service zur Veranstaltung für stark mobilitätseingeschränkte Menschen 

Montag, 1. Juni 2026 | 15 Uhr | Nikolaisaal Potsdam
Eröffnungskonzert 
„Ein Feuerwerk der Gefühle – live im Nikolaisaal“

Samstag, 20. Juni 2026 | 11 bis 16 Uhr | Verkehrswacht
Verkehrssicherheitstag für alle Generationen
 

Das vollständige Programmheft mit tollen Veranstaltungen und Angeboten rund um die Seniorenwoche wird im März veröffentlicht werden.

Arbeitsgruppe "Wohnen im Alter"

Ziel der Arbeit dieser AG ist die ständige Beobachtung und Einwirkung auf eine zielgerichtete Verbesserung der Wohnmöglichkeiten für Senioren in Potsdam. Regelmäßig finden dazu Gespräche mit den für Wohnraumversorgung Verantwortlichen der Stadt Potsdam bzw. Bauherren und Vermietern statt. Die Realisierung des Seniorenplanes der Stadt Potsdam, in dem Wohnen eine zentrale Rolle spielt, wird kritisch begleitet. Nicht zuletzt werden Kontakte zu Vertretern von Parteien und Organisationen zur Durchsetzung der Interessen der Seniorinnen und Senioren genutzt und die in Potsdam neu entstehenden Objekte für altersgerechtes und generationenübergreifendes Wohnen besucht.

Arbeitsgruppe "Zeitzeugen" inaktiv

Die Arbeitsgruppe „Zeitzeugen“ bestand seit 1997 und umfasste zum Schluss rund 13 Mitglieder, deren Hobby das Schreiben war. Sie wollten in Ihren Texten anhand persönlicher Erfahrungen, Erlebnisse und Beobachtungen Zeitgeschichte „lebendig“ werden lassen und Lesern und Zuhörern vermitteln. Kein Leben ist so klein, das es nicht wert ist, darüber zu berichten. 

Die Arbeitsgruppe Zeitzeugen, deren Mitglieder in jedem Jahr ein Buch mit persönlichen Erinnerungen veröffentlichen konnten, hat nach mehr als 25 Jahren ihre Arbeit eingestellt. 

Das hohe Alter der bisher Aktiven zwang zu dieser Entscheidung. Wenn es gelingt, einen neuen Leiter für eine neue Gruppe am Schreiben interessierter Senioren zu gewinnen, ist aber eine Neubelebung dieser Arbeitsgruppe möglich.

Publikationen:

  • 1998 - 01. Anthologie: "Zeitzeugen berichten"
  • 1999 - 02. Anthologie: "Erlebnisse haben keine Altersgrenzen“
  • 2000 - 03. Anthologie: "Gelebtes und Erlebtes"
  • 2002 - 04. Anthologie: "Zeitreisen"
  • 2003 - 05. Anthologie: "Spuren aus ihrem Leben"
  • 2004 - 06. Anthologie: "Erlebt im vorigen Jahrhundert"
  • 2005 - 07. Anthologie: "Gestern und Heute"
  • 2006 - 08. Anthologie: "Erlebte Geschichten"
  • 2007 - 09. Anthologie: "Erinnerung ist lebende Vergangenheit"
  • 2008 - 10. Anthologie: "Heiteres und Besinnliches"
  • 2009 - 11. Anthologie: "Geschichten aus dem Meer der Erinnerungen"
  • 2010 - 12. Anthologie: "Vergangenes - Gegenwärtiges"
  • 2011 - 13. Anthologie: "Rückblicke auf Erlebtes"
  • 2012 - 14. Anthologie: "Erfahrungen - Erkenntnisse“
  • 2013 - 15. Anthologie: "Erinnerungen sind gehobene Schätze“
  • 2014 - 16. Anthologie: "Auf Erlebtes zurück geschaut“
  • 2015 - 17. Anthologie: "Wie es damals war“
  • 2016 - 18. Anthologie: "Aus unserem Leben“
  • 2017 - 19. Anthologie: "Was nicht vergessen werden sollte“
  • 2018 - 20. Anthologie: "Erlebtes bewahren“
  • 2019 - 21. Anthologie: „Lebendige Erinnerungen“
  • 2020 - 22. Anthologie: „Unvergessliche Erlebnisse“
  • 2021 - 23. Anthologie: "Erlebnisse und Erfahrungen"
  • 2022 - 24. Anthologie: "An Erlebtes erinnern"

Sachkundige Bürger*innen sind eingeladen, sich hier einzubringen und mitzuarbeiten. Interessierte melden sich im Seniorenbüro.

Sitzungen

Die Sitzungen des Seniorenbeirates und seiner Arbeitsgruppen sind öffentlich. Auskünfte zum Ort, Datum und zu den Themen der Sitzungen und Beratungen können im Büro des Beirates erfragt werden.

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