Pressemitteilung Nr. 577 vom 27.11.2025 Weltkriegsbombe im Forst östlich der Michendorfer Chaussee erfolgreich entschärft / Sperrkreis aufgebhoben

Oberbürgermeisterin Noosha Aubel, Einsatzleiter Kai Lange und Sprengmeister Mike Schwitzke mit der entschärften Bombe.
© Landeshauptstadt Potsdam/Christine Homann

Der Bombeneinsatz im Forst östlich der Michendorfer Chaussee ist beendet. Sprengmeister Mike Schwitzke und das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburgs haben die 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe erfolgreich entschärft. Der Zünder wurde um 10:32 Uhr gesprengt. 
Damit sind alle Sperrungen rund um den Fundort aufgehoben. Die Albert-Einstein-Straße ist wieder vollständig befahrbar. Der Bus der Linie 691 verkehrt wieder bis zum Geoforschungszentrum.

Die Einsatzleitung der Maßnahme lag beim Ordnungsamt der Landeshauptstadt Potsdam. Rund 133 Einsatzkräfte waren im Einsatz, darunter Mitarbeitende des Ordnungsamtes, der Berufsfeuerwehr und der Polizei. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützten bei der Absicherung des Sperrkreises. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel bedankt sich zur Stunde bei Sprengmeister Mike Schwitzke und allen Einsatzkräften.

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Herkunft aus dem Zweiten Weltkrieg war in der vergangenen Woche bei einer gewerblichen Munitionssuche im Forst östlich der Michendorfer Chaussee gefunden worden. Abgesucht wurde der Bereich im Auftrag des Geoforschungszentrums. Es ist der erste Einsatz dieser Art in diesem Jahr in Potsdam. Insgesamt ist die Fliegerbombe der 211. Weltkriegssprengkörper, der seit dem Jahr 1990 in der Landeshauptstadt entdeckt wurde.

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