Pressemitteilung Nr. 576 vom 27.11.2025 Bombenentschärfung im Forst östlich der Michendorfer Chaussee: Sperrkreis ist geräumt

Sprengmeister Mike Schwitzke beginnt mit der Entschärfung
Fahrzeug der Einsatzleitung bei Bombenentschärfung am 27. November
© Landeshauptstadt Potsdam/Christine Homann

Der Sperrkreis rund um den Fundort der Weltkriegsbombe im Forst östlich der Michendorfer Chaussee/B2 ist geräumt. Um 09:05 Uhr meldete die Einsatzleitung den Sperrkreis frei. Sprengmeister Mike Schwitzke und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg haben mit der Arbeit begonnen.

Seit den frühen Morgenstunden sind Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Ordnungsamtes sowie Helferinnen und Helfer aus der Stadtverwaltung im Einsatz, um den Sperrkreis von 800 Metern um den Fundort abzusichern. Innerhalb des Sperrkreises befinden sich das Geoforschungszentrum, der Neue Friedhof, die Preußenschänke, ein Gewerbegebiet in dem sich unter anderem eine Kfz-Werkstatt befindet sowie das ehemalige Telekomgelände. Wohnhäuser sind von der Sperrung nicht betroffen.

Größere Verkehrseinschränkungen werden nicht erwartet. Sowohl die B2, Michendorfer Chaussee, als auch die Straße Brauhausberg und die Heinrich-Mann-Allee sind während der Maßnahme weiterhin befahrbar. Die Albert-Einstein-Straße ist bis zum Wendekreis befahrbar. Der Bus der Linie 691 kehrt dort um. Weitere Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr gibt es nicht.

Bei dem Munitionsfund handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Herkunft aus dem Zweiten Weltkrieg. Es ist der erste Einsatz dieser Art in diesem Jahr in Potsdam. Insgesamt ist die Fliegerbombe der 211. Weltkriegssprengkörper, der seit dem Jahr 1990 in der Landeshauptstadt entdeckt wurde.

Aktuelle Informationen zu Sperrungen und der Entschärfung sind unter www.potsdam.de/bombe verfügbar.

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