Pressemitteilung Nr. 498 vom 06.11.2026 37 Jahre Friedliche Revolution: Potsdam erinnert an den Mauerfall und die Öffnung der Glienicker Brücke am 10. November

Landeshauptstadt Potsdam und Förderverein „Lindenstraße 54“ laden zur Gedenkveranstaltung um 14 Uhr an der NIKE an der Glienicker Brücke ein
Nike '89
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Nike '89. Foto LHP

Am 10. November erinnert Potsdam an den Fall der Mauer mit der Öffnung der Glienicker Brücke vor 37 Jahren. Die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ und die Landeshauptstadt Potsdam laden um 14 Uhr an der Skulptur NIKE 89 an der Glienicker Brücke zu einer Gedenkstunde ein. Bürgermeister Burkhard Exner wird ein Grußwort halten. Auf der Veranstaltung sprechen zudem die Stadtpolitikerin Saskia Hüneke und der ehemalige Potsdamer Olympiasieger Peter Frenkel. Zum Gedenken an die Opfer der Mauer werden Kränze und Blumen niedergelegt.

Bürgermeister Exner betont: „Die Freiheit, die uns die Bürgerrechtsbewegung der DDR damals erkämpft hat, ist ein unschätzbares Geschenk – ein Gut, das wir jeden Tag aufs Neue schützen müssen. Ohne Freiheit gibt es kein selbstbestimmtes Leben. Ein kraftvoller Erinnerungsort hierfür ist die Glienicker Brücke, wo vor genau 37 Jahren ein weiteres Stück der innerdeutschen Grenze fiel. Dass wir heute ohne Schranken über diese Brücke gehen können, ist ein historisches Privileg und großes Glück. Es verpflichtet uns zugleich, im Alltag Haltung zu zeigen - für Demokratie, Freiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Der 10. November 1989 gehört zu den großen glücklichen Momenten der Potsdamer Stadtgeschichte. Mit den Herbstprotesten in der gesamten ehemaligen DDR und dem Eintreten mutiger Männer und Frauen für Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung wurde die Berliner Mauer nach über 28 Jahre ihres Bestehens in der Nacht vom 9. auf dem 10. November 1989 geöffnet.  Ein neues Kapitel deutsch-deutscher Geschichte wurde damit eingeleitet. Am 10. November 1989 konnte schließlich auch die Glienicker Brücke grenzüberschreitend passiert werden. Seither gilt die Glienicker Brücke als überregionales Symbol sowohl für die deutsch-deutsche Teilung als auch für die Wiedergewinnung der Freiheit und der deutschen Einheit.