Die Landeshauptstadt Potsdam und Pro Potsdam GmbH präsentieren sich auf der ExpoReal.
Die Landeshauptstadt Potsdam präsentiert sich gemeinsam mit der ProPotsdam GmbH vom 5. bis zum 7. Oktober auf der internationalen Fachmesse für Immobilien, Investitionen und Infrastruktur, der Expo Real, in München. Am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg zeigt die Stadt, dass sie sich aktuell zu einem bedeutenden Innovationsstandort für Wissenschaft, Forschung und Unternehmertum in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Medien, IT und Zukunftstechnologien entwickelt. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen eine bedeutende Investition sowie aktuelle und geplante Quartiersentwicklungen, die wichtige Impulse für den Wohnungsbau geben.
Am Potsdam-Stand können sich Besucherinnen und Besucher über aktuelle und geplante Projekte informieren. Zum Messeauftakt stellten der Baubeigeordnete Bernd Rubelt und der Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, Bert Nicke, auf dem Podium des Gemeinschaftsstandes die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven des Standorts vor.
Der Baubeigeordnete unterstrich, dass Potsdam mit mehr als 40 wissenschaftlichen Einrichtungen und rund 10.000 Forschenden bereits heute eine anerkannte Wissenschaftsstadt ist. Mit der Erweiterung des Campus am Griebnitzsee durch das Hasso-Plattner-Institut (HPI) erfährt die Stadt einen weiteren Entwicklungsschub. Das HPI soll zu einem international führenden Institut für digitale Wissenschaften mit einem Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz ausgebaut werden. „Es spricht für Potsdam, dass sich alle Beteiligten seit dem Startschuss für das Erweiterungsvorhaben engagiert einbringen, um Entscheidungen zielgerichtet und beschleunigt zu treffen“, hebt der Baubeigeordnete Bernd Rubelt hervor. „Die Erweiterung des HPI und der Universität Potsdam ist eine große Chance für unsere Stadt: Auf dem Brauhausberg nahe dem Potsdamer Hauptbahnhof entsteht ein neuer Wissenschaftsstandort, während sich der Standort Griebnitzsee noch stärker zu einem internationalen Hotspot für Technologien entwickelt, die unsere Zukunft prägen werden. Zudem wird Potsdam von dem damit verbundenen Wissenstransfer in die Wirtschaft langfristig profitieren. Gleichzeitig rettet das Projekt ein stadtbildprägendes Denkmal im Zentrum der Stadt und ermöglicht eine öffentliche Nutzung“, so Rubelt weiter.
Parallel entstehen in den Potsdamer Quartieren neue Perspektiven für die Stadtentwicklung – und damit auch neue Möglichkeiten, dem anhaltend hohen Druck auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt zu begegnen. Der Baubeigeordnete stellte auf der Messe mehrere Entwicklungsprojekte vor, die dazu beitragen können, diesen Druck zu reduzieren. „Der Bauturbo ist hierfür ein geeignetes Instrument, das es uns ermöglicht, schneller Wohnraum zu schaffen“, so Rubelt. „Wir sehen bei aktuellen Projekten, dass es funktioniert: Planungsverfahren können beschleunigt und Vorhaben schneller zur Baureife gebracht werden. Das ist für unseren Standort enorm wichtig – nicht nur, damit Potsdam lebenswert bleibt, sondern auch, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein. Die Expo Real als bedeutendste Messe der Immobilienbranche in Deutschland ist der geeignete Ort, um Investoren und Entwickler für unseren Standort zu begeistern und auf aktuelle Bauturboverfahren aufmerksam zu machen.“
Durch beschleunigte Planungsverfahren und Voranfragen zeichnet sich derzeit ein Potenzial von ca. 2.000 zusätzlichen Wohneinheiten ab. Parallel zum Bauturbo hat die Landeshauptstadt Bestrebungen angestoßen, sowohl für Wohnungs- als auch ausgewählte Gewerbeprojekte im regulären Verfahren schneller eine kommunalpolitische Freigabe zu erwirken.
Im Kirchsteigfeld im Südosten der Stadt befinden sich derzeit ca. 1.100 Wohneinheiten in der Entwicklung. Im Quartier Krampnitz entsteht auf einem ehemaligen Militärgelände einer der größten neuen Stadtteile der Region. Auch im Quartier Pirschheide bietet sich weiteres Entwicklungspotenzial. Auf vorhandenen Flächen könnten dort perspektivisch rund 750 weitere Wohneinheiten mit Anbindung an den Berliner Außenring entstehen. Darüber hinaus rückt das Quartier Golm-Nord wieder als mögliches Entwicklungsareal in den Fokus, in dem rund 1.700 Wohneinheiten entstehen könnten.
„Bereits zum Messeauftakt erleben wir viel Interesse an Potsdam“, sagt Bert Nicke, Geschäftsführer der ProPotsdam und des Entwicklungsträgers Potsdam nach dem ersten Veranstaltungstag. „Das Fachpublikum überzeugen unsere erfolgreichen Projekte wie die Wiederherstellung der historischen Potsdamer Mitte mit der Entwicklung eines Hubs für die Kreativwirtschaft sowie die Entwicklung eines neuen Stadtteils im Bornstedter Feld, die wir gemeinsam mit der Landeshauptstadt Potsdam realisiert haben. Für die weitere Entwicklung des Stadtquartiers Krampnitz haben ebenfalls bereits Gespräche mit neuen Partnern stattgefunden und wir freuen uns auf den weiteren Austausch zu den Entwicklungspotenzialen, die wir im Technology Campus Golm anbieten können.“
Die ProPotsdam, größter kommunaler Wohnungsanbieter und städtischer Unternehmensverbund der Landeshauptstadt Potsdam, beabsichtigt bis 2032 mehr als 1.000 Wohnungen fertigstellen. Jede zweite dieser Wohnungen soll mit Preis- und Belegungsbindungen für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen versehen werden.