Pressemitteilung Nr. 323 vom 14.07.2026 Windows- und Office-Migration an Potsdamer Schulen

Eine Frauenhand tippt auf der Tatstatur eines Notebooks
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Die Landeshauptstadt Potsdam setzt aktuell mit der Windows- und Office-Migration an Potsdamer Schulen ein weiteres großes IT-Modernisierungsprojekt im Schulbereich um. „Ziel ist es, die technische Ausstattung an den Schulen zukunftssicher, einheitlich und leistungsfähig zu gestalten“, sagte der Dezernent für Zentrale Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam, Dieter Jetschmanegg. Anlass ist der auslaufende Hersteller-Support für die aktuell an den Schulen genutzten Windows- und Office-Versionen.

Im Rahmen des Projekts werden mehr als 4.700 Endgeräte an insgesamt 48 Schulen ausgetauscht. Weitere Schulen sind derzeit noch mit vergleichsweise neuen Geräten ausgestattet (unter drei Jahre alt) und erhalten daher lediglich neues Betriebssystem und Officeversion. Parallel zum Hardware-Austausch erfolgt der Rollout von Windows 11, Office 2024 sowie einer zentralen Softwareverwaltung mit insgesamt mehr als 4.800 Lizenzen.

Ein Großteil der bisherigen Geräte ist zwischen 10 und 15 Jahre alt und erfüllt die technischen Anforderungen moderner Software – insbesondere von Windows 11 – nicht mehr. Der Austausch stellt somit einen notwendigen und zugleich bedeutenden Schritt in Richtung Standardisierung der IT-Landschaft an den Schulen dar. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von rund 5 Millionen Euro.

Mit der Vereinheitlichung der Systeme gehen weiterhin zahlreiche Verbesserungen einher:

  • Höhere Servicequalität: Einheitliche Systeme erleichtern Wartung, Support und Fehleranalyse erheblich.
  • Bessere Nutzerfreundlichkeit: Standardisierte Oberflächen und Anwendungen sorgen für eine einfachere Bedienung im Schulalltag.
  • Zentrale Softwareverwaltung: Ein gemeinsamer Softwarekatalog erweitert das Angebot und stellt gleichzeitig sicher, dass alle Anwendungen datenschutzkonform und korrekt lizenziert sind.

Nach einer erfolgreichen Pilotphase und der vollständigen Anlieferung aller Komponenten konnte Mitte März der reguläre Rollout starten. Ursprünglich war ein früherer Beginn geplant, jedoch kam es aufgrund von Lieferengpässen bei den PC-Herstellern zu einer Verzögerung von etwa vier Monaten.

Inzwischen wurden die ersten 16 Schulen erfolgreich mit neuer Hard- und Software ausgestattet – das entspricht etwa 25 Prozent des Gesamtprojekts in Bezug auf die Gerätemenge. Der Projektfortschritt liegt aktuell voll im Zeitplan.

Die Rückmeldungen aus den Schulen sind durchweg positiv. Besonders hervorgehoben werden die gute Vorbereitung und Abstimmung im Vorfeld sowie die spürbaren Verbesserungen im täglichen Arbeiten.

Um den Rollout effizient umzusetzen, wird das Projektteam durch rotierend eingesetztes Personal aus dem Fachbereich 54 sowie durch zwei externe Techniker unterstützt. Bis Jahresende ist die Ausstattung von weiteren 20 Schulen vorgesehen. Der vollständige Abschluss des Projekts ist für das erste Quartal 2027 geplant.

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