Pressemitteilung Nr. 200 vom 08.05.2026 Gedenken zum 81. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa

8. Mai 2026, 17:00 Uhr | Bassinplatz am Sowjetischen Ehrenfriedhof

Am 8. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa zum 81. Mal. Die Landeshauptstadt Potsdam lädt heute gemeinsam mit dem PUSH-UA – Potsdam-Ukraine Soziokultureller Hub e.V. um 17:00 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung auf den Sowjetischen Ehrenfriedhof am Bassinplatz ein. Die Oberbürgermeisterin Noosha Aubel eröffnet die Veranstaltung mit einer Rede. Im Anschluss spricht die Superintendentin des Kirchenkreises Potsdam, Angelika Zädow.

Ein besonderer Beitrag kommt von der ukrainischen Holocaust-Überlebenden Svitlana Petrovska. Sie musste 1941 gemeinsam mit ihrer Mutter aus Kiew vor den Nationalsozialisten fliehen – eine Erfahrung, die sich infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Jahr 2022 auf tragische Weise wiederholte.

Im Mittelpunkt des Gedenkens stehen die vielen und unterschiedlichen Opfer des Zweiten Weltkrieges. Zugleich betont Oberbürgermeisterin Noosha Aubel die Bedeutung des 8. Mai für die Gegenwart: „Dieses Gedenken ist kein Ritual der Vergangenheit allein. Es ist ein Auftrag an uns – heute. Der 8. Mai mahnt uns, wachsam zu bleiben. Er erinnert uns daran, wie zerbrechlich Frieden ist – und wie wertvoll. Er fordert uns auf, für Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit einzustehen, jeden Tag aufs Neue.“

Am 8. Mai 1945 wurde mit der bedingungslosen Kapitulation aller Wehrmachtsteile der Zweite Weltkrieg in Europa offiziell beendet. Das Gedenken an die millionenfachen Opfer und die Befreiung vom Nationalsozialismus ist untrennbar mit der Verpflichtung verbunden, sich aktiv für Frieden, Demokratie und Verständigung einzusetzen.

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