Pressemitteilung Nr. 17 vom 16.01.2024 Neue Sportanlage und Feuerwache im Ortsteil Eiche geplant

Planung soll im Jahr 2024 durch Aufstellung eines Bebauungsplanes konkretisiert werden
Sportanlage und Feuerwache in Potsdam-Eiche (Planung)
© Landeshauptstadt Potsdam

Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Entwicklung des ländlichen Raumes wurde am 16. Januar 2024 in zweiter Lesung die „Prioritätenliste Stadtplanung“ diskutiert. Die Liste formuliert das Arbeitsprogramm des Fachbereichs Stadtplanung für das Jahr 2024.

Für den Ortsteil Eiche wird ein neues Planverfahren vorgeschlagen, welches die Grundlage für zwei wichtige Infrastrukturprojekte schaffen soll: Den Neubau der Sportanlagen der Universität und eine neue Feuerwache im Westen Potsdams. Im Ausschuss wurde eine erste Prinzipskizze vorgestellt. Sie zeigt, dass auf den Flächen des Landes, die insgesamt rd. 40.000 m² umfassen, neben der Sportanlage der Universität auch eine neue Feuerwache mit etwa 5.000 m² Fläche möglich ist. Diese neue Feuerwache ist auf der Grundlage der Fachplanung der Potsdamer Feuerwehr nötig, um den Westen Potsdams schneller zu erreichen.

Für die Universität plant das Land einen wettkampfgerechten Fußballplatz mit Leichtathtletik-Anlage (sog. Kampfbahn Typ C), ein Mehrzweckspielfeld, verschiedene Kleinspielfelder u.a. für Basketball und Beachvolleyball und ein Sportfunktionsgebäude.

Die Planung soll im Jahr 2024 durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes konkretisiert werden. Der Fachbereichsleiter Stadtplanung, Erik Wolfram, erläutert: „Es gibt sehr konstruktive Gespräche mit dem Land, um die beiden wichtigen Vorhaben gemeinsam zu planen. Das Planverfahren muss sich allerdings auch mit den Zielen des Landschaftsschutzgebietes ‚Potsdamer Wald- und Havelseen‘, der nahen UNESCO-Welterbestätte und der Lage in einer Trinkwasserschutzzone auseinandersetzen.“ Die bessere Nutzung der Fläche werde möglich, weil die Verlegung einer unter der Fläche verlaufenden Ferngasleitung geplant ist.

Der Neubau der Sportanlage der Universität wird im Rahmen der Weiterentwicklung des Universitätsstandortes am Neuen Palais nötig, es handelt sich um den Ersatz der wegfallenden Sportanlagen an der Lindenallee. Dazu hatten das Land Brandenburg, die Universität Potsdam, das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten mit der Landeshauptstadt Potsdam 2014 eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen.

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