Der Sperrkreis rund um den Fundort der drei Weltkriegsbomben im Wildpark ist geräumt. Um 9:37 Uhr meldete die Einsatzleitung den Sperrkreis frei. Sprengmeister Mike Schwitzke und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg haben mit der Arbeit begonnen. Geplant ist nun die Entschärfung der 250 Kilogramm schweren sowjetischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sowie die Sprengung der zwei kleineren 25 Kilogramm schweren Bomben.
Seit den frühen Morgenstunden sind Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Ordnungsamtes sowie Helferinnen und Helfer aus der Stadtverwaltung im Einsatz, um den Sperrkreis von 1.000 Metern um den Fundort abzusichern. Innerhalb des Sperrkreises mitten im Wildpark befindet sich die Wildmeisterei, Wohnhäuser sind von der Sperrung nicht betroffen.
Größere Verkehrseinschränkungen auf Straßen werden nicht erwartet, da die B1, Zeppelinstraße, während der Maßnahme weiterhin befahrbar ist. Einschränkungen gibt es im Bahnverkehr, die Bahnlinie RB 22 ist von der Sperrung betroffen und wird ab circa 8:30 Uhr bis zum Ende der Maßnahme zwischen Golm und Saarmund ausfallen. Während dieser Zeit ist ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.
Bei dem Munitionsfund handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere sowjetische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sowie zwei kleinere 25 Kilogramm schwere Bomben. Es ist der erste Einsatz dieser Art in diesem Jahr in Potsdam. Insgesamt sind die Fliegerbomben die 213., 214. und 215. Weltkriegssprengkörper, die seit dem Jahr 1990 in der Landeshauptstadt entdeckt wurde.
Aktuelle Informationen zu Sperrungen und der Entschärfung sind unter www.potsdam.de/bombe verfügbar.