Rund 90 Kulturakteurinnen und -akteure haben sich gestern mit der Landeshauptstadt Potsdam zu den kulturpolitischen Zielen und Maßnahmen für die Stadt ausgetauscht. Die Dialogkonferenz zum Auftakt des „Teil B: Maßnahmen“ zur Kulturpolitischen Strategie fand in der Schinkelhalle im Internationalen Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse statt.
„Ich freue mich, dass so zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den unterschiedlichen Kulturbereichen unserem Aufruf gefolgt sind und sich mit ihrer Expertise konstruktiv an dem fachlichen Dialog zur Fortführung der kulturpolitischen Strategie eingebracht haben“, sagt der Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Torsten Wiegel.
In von Fachexpertinnen und -experten moderierten Arbeitsgruppen haben Künstlerinnen und Künstler, Vertreterinnen und Vertreter von Fachverbänden, Vereinen, Kultureinrichtungen und Begegnungshäusern, Soloselbstständige sowie Stadtverordnete zu den Handlungsfeldern „Internationalität“, „Kultur- und Kreativwirtschaft“, „Kulturelle Bildung und Teilhabe“ und „Kulturelles Erbe“ diskutiert und jeweils Ziele, Maßnahmen und Best Practice-Beispiele erarbeitet.
Zu den formulierten Zielen gehörten unter anderem Räume für kulturelle Teilhabe in allen Stadtteilen, eine stärkere Vernetzung unter den Akteurinnen und Akteuren der Kulturszene sowie die intensivere Förderung des internationalen Kulturaustausches in Potsdam. Impulse zu weiteren relevanten Themen wie Kulturförderung oder Kultur und Tourismus wurden im Bereich Open Space besprochen und festgehalten. „Der intensiven Austausch soll im laufenden Prozess durch weitere Formate fortgeführt werden, an dezentralen Orten und unter Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner Potsdams“, so Wiegel.
Die Ergebnisse der verschiedenen Veranstaltungsformate werden in die Ausarbeitung des Teils B der Kulturpolitischen Strategie einfließen. Die Einbringung in die Stadtverordnetenversammlung ist für September 2026 geplant.