Pressemitteilung Nr. 55 vom 10.02.2026 One Billion Rising 2026 – Potsdam tanzt für ein Leben ohne Gewalt

Tanzaktion am 14. Februar um 14 Uhr auf dem Luisenplatz vor dem Brandenburger Tor
One Billion Rising 2025
© LHP Büro für Chancengleichheit und Vielfalt

Am 14. Februar – und damit bewusst am Valentinstag – beteiligt sich auch Potsdam wieder an der internationalen Aktion „One Billion Rising“ und setzt damit ein kraftvolles Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Denn noch immer erlebt weltweit jede dritte Frau bzw. jedes dritte Mädchen – das entspricht rund einer Milliarde – im Laufe ihres Lebens Gewalt. Aus diesem Anlass laden das Autonome Frauenzentrum Potsdam e.V., der Frauenpolitische Rat Brandenburg sowie das Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser alle Potsdamerinnen und Potsdamer, die einen Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen wollen, am Samstag, den 14. Februar um 14 Uhr zur gemeinsamen Tanzperformance auf den Luisenplatz vor dem Brandenburger Tor ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; die Tanzchoreografie ist offen und niedrigschwellig gestaltet.

Auch die Landeshauptstadt Potsdam unterstützt die Aktion. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel nimmt an der Veranstaltung teil und wird die Teilnehmenden begrüßen. Sie sagt: „One Billion Rising macht sichtbar, was oft übersehen wird: Gewalt gegen Frauen geht uns alle an. Als Stadtgesellschaft zeigen wir gemeinsam Haltung – laut, friedlich und solidarisch. Ich lade alle Potsdamerinnen und Potsdamer ein, dabei zu sein und ein klares Zeichen für Respekt und Sicherheit zu setzen. Wir schauen nicht weg, wir dulden keine Gewalt und wir stehen mit aller Kraft an der Seite der Betroffenen.“

In diesem Jahr steht die Veranstaltung weltweit unter dem Motto „Ni Una Menos – Nicht eine weniger“, denn jedes einzelne Schicksal zählt und verdient Aufmerksamkeit. Die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Potsdam, Claudia Sprengel, nimmt ebenfalls an der Aktion teil und ruft zur Beteiligung auf: „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Durch das Tanzen nehmen wir bewusst Platz im öffentlichen Raum ein und machen sichtbar, worüber sonst oft geschwiegen wird. Der Tanz steht für Befreiung und für die Selbstbestimmung über den eigenen Körper.“

Die internationale Kampagne One Billion Rising wurde 2012 von der Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler initiiert. Heute tanzen Menschen in über 200 Ländern eine eigene Tanzchoreografie zu dem Lied „Break the Chain“. Die Performance steht dabei weltweit symbolisch für Solidarität, Selbstbestimmung und den gemeinsamen Einsatz gegen Gewalt.

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