Pressemitteilung Nr. 73 vom 20.02.2026 Potsdamer Programm der Brandenburgischen Frauenwochen 2026

Mehr als 30 Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März
Aus Wut wird Solidarität WTF heißt Wut trifft Feminismus und ist das Motto der Brandenburgischen frauentage darunter sind katzenartige Darstellungen zu sehen und der 07.03. ab 17:00 zeitpunkt der veranstaltung im frauenzentrum alter markt 6
© Studio Raumschiff Thea Sparmeier

Im März finden die 36. Brandenburgischen Frauenwochen unter dem landesweiten Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ statt. Seit 1990 werden die Brandenburgischen Frauenwochen vom Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V. koordiniert und stehen jedes Jahr unter einem thematischen Schwerpunkt. Auch in Potsdam beteiligen sich wieder zahlreiche Initiativen, Vereine sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen mit mehr als 30 unterschiedlichen Veranstaltungen am Programm der Frauenwochen. Die Landeshauptstadt Potsdam lädt alle Interessierten herzlich ein, sich zu beteiligen und die vielfältigen Angebote zu besuchen.

 

 „Das Motto ‚WTF – Wut trifft Feminismus‘ steht für den Anspruch, Emotionen aus der geschlechtlichen Abwertung zu befreien. Emotionalität und Rationalität sind keine Gegensätze. Während Männer öffentlich wütend sein dürfen, ohne als hysterisch zu gelten, werden Frauen und weiblich gelesene Personen genauso delegitimiert“, erklärt Claudia Sprengel, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Potsdam. „Die Brandenburgischen Frauenwochen zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig, engagiert und kreativ die Potsdamer Stadtgesellschaft ist. Die Veranstaltenden greifen das diesjährige Motto ganz unterschiedlich auf – mal politisch-diskursiv, mal künstlerisch oder ganz praktisch im Workshopformat. Diese Vielfalt macht die Frauenwochen so besonders.“

 

Das Spektrum des Potsdamer Programms reicht von Lesungen, Diskussions- und Kinoabenden über Konzerte, Workshops und Gründungsberatung bis hin zu Partys, Self-Care-Formaten und Angeboten zur Gendermedizin. Die Veranstaltungen thematisieren gesellschaftliche Ungleichheiten, machen Diskriminierung sichtbar, schaffen Räume für Austausch und stärken Solidarität im Alltag. Dabei stehen Empowerment, Vernetzung und konkrete Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Das vollständige Programm finden ist ab sofort abrufbar unter www.potsdam.de/frauenwochen-programm.   

 

Zentrale Veranstaltung der Landeshauptstadt Potsdam am 7. März: „WTF 2026 – Aus Wut wird Solidarität“

Unter dem Titel „WTF 2026 - Aus Wut wird Solidarität“ laden die Gleichstellungsbeauftragten aus Potsdam und Potsdam-Mittelmark gemeinsam mit dem Autonomen Frauenzentrum dazu ein, Wut in solidarisches Handeln zu verwandeln. Ein Podiumsgespräch u.a. mit der Musikerin und Aktivistin Sookee und der Potsdamer Künstlerin Patricia Vester beschäftigt sich mit Wut als Kraftquelle für Solidarität, Widerstand und gemeinsames Handeln: Wie kann feministische Solidarität in herausfordernden Zeiten gelingen? Wie können wir uns gegenseitig stärken und gemeinsam wirksam werden? 

Oberbürgermeisterin Noosha Aubel wird die Veranstaltung unter anderem mit der Landesgleichstellungsbeauftragten Dr. Uta Kletzing eröffnen. Im Anschluss gibt es Raum für Austausch und Vernetzung bei Essen und Getränken, bevor gemeinsam in den 8. März hineingefeiert wird – mit Musik von Diane Electro. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Autonomen Frauenzentrum e.V., Alter Markt 6, statt. Die Räume sind rollstuhlzugänglich, ein barrierefreies WC ist vorhanden. Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache gedolmetscht, auch eine Kinderbetreuung ist vorhanden. Es wird um Anmeldung gebeten an gleichstellung@rathaus.potsdam.de.

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