Pressemitteilung Nr. 20 vom 14.01.2026 Oberbürgermeisterin begrüßt den neuen Digitalisierungsrat

Transformation, Bürgernähe und strategische Zukunftsthemen stehen im Fokus
Noosha Aubel begrüßt den neuen Digitalisierungsrat
© Foto: Landeshauptstadt Potsdam/ Friederike Herold

Noosha Aubel begrüßt den neuen Digitalisierungsrat

Oberbürgermeisterin Noosha Aubel und der Dezernent Zentrale Verwaltung, Dieter Jetschmanegg, begrüßten am 13. Januar die neu berufenen Mitglieder des Digitalisierungsrates der Landeshauptstadt Potsdam. Der Digitalisierungsrat begleitet seit 2022 den digitalen Wandel der Stadtverwaltung, bringt Expertise aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein und unterstützt und begleitet zentrale strategische Vorhaben wie die Smart-City-Strategie und moderne Verwaltungsservices wie das Virtuelle Bauamt oder digitale Bürgerdienste.

„Die Digitalisierung ist ein zentraler Motor für die Zukunft Potsdams – sie stärkt die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger, macht unsere Stadt innovativer und lebenswerter und schafft effizientere Verwaltungsprozesse“, sagte Oberbürgermeisterin Noosha Aubel. „Mit dem neu berufenen Digitalisierungsrat setzen wir ein kraftvolles Zeichen für einen offenen, bürgerorientierten und nachhaltigen digitalen Wandel. Die vielfältigen Expertisen der Mitglieder werden uns helfen, neue Wege zu gehen und die digitale Transformation in Potsdam gemeinsam voranzutreiben.“

Bei der konstituierenden Sitzung in den Räumen der d-School des Hasso-Plattner-Instituts wählten die Mitglieder des Digitalisierungsrates Dr. Claudia Nicolai, Academic Director der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut, und den SPD-Stadtverordneten Nico Marquardt als Co-Vorsitzende. Im weiteren Vorstand vertreten sind Prof. Dr. Linda Rath, Dr. Inga Schlichting, Nico Danneberg, Dr. Götz Friederich und Tobias Woelki. Insgesamt besteht der Digitalisierungsrat aus 14 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Unternehmen, vier Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und jeweils einem Mitglied aus Klima-, Wirtschafts- und Beteiligungsrat.

Der neue Digitalisierungsrat wurde durch die Stadtverordnetenversammlung Ende November 2025 berufen und wird die Landeshauptstadt Potsdam bis zur nächsten Kommunalwahl (regulär 2029) in strategischen Digitalfragen beraten und begleiten. In seiner bisherigen Arbeit hat der Rat bereits wertvolle Empfehlungen vorgelegt und sich unter anderem mit Themen wie IT-Sicherheit, der Integration von Künstlicher Intelligenz sowie Formen der digitalen Bürgerbeteiligung auseinandergesetzt.

Dieter Jetschmanegg, Dezernent für Zentrale Verwaltung, betonte: „Die Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein – sie muss das Leben der Menschen in Potsdam spürbar verbessern. Der Digitalisierungsrat leistet dabei einen wichtigen Beitrag, indem er uns mit frischen Impulsen, Klarheit zu komplexen Themen und Ideen für die Weiterentwicklung unserer Strategien unterstützt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam digitale Lösungen zu gestalten, die Verwaltung und Stadtgesellschaft noch näher zusammenbringen.“

Der Digitalisierungsrat berät die Landeshauptstadt in strategischen Digitalfragen, fördert den Wissenstransfer aus Wissenschaft und Praxis und wirkt als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Erarbeitung von Empfehlungen zu E-Government-Themen, zur Verwaltungsmodernisierung und zur Entwicklung innovativer digitaler Angebote für Bürgerinnen und Bürger.

Das Gremium wurde im Rahmen des Smart-City-Prozesses eingerichtet, um die digitale Daseinsvorsorge zu stärken und die moderne Gestaltung städtischer Aufgaben aktiv zu begleiten. Seit seiner ersten Sitzung im Jahr 2022 bringt er Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen, um gemeinsam digitale Antworten auf kommunale Herausforderungen zu geben.

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