Die Feuerwehr der Landeshauptstadt Potsdam blickt auf einen insgesamt verhältnismäßig ruhigen Jahreswechsel zurück. Seit dem 31. Dezember 2025, 6:45 Uhr, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst innerhalb von 24 Stunden zu insgesamt 122 Einsätzen gerufen. Im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt Potsdam kam es zu mehreren Kleinbränden, die durch die Einsatzkräfte schnell und effektiv gelöscht werden konnten. Größere Schadenslagen blieben aus. „Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst, die in der Silvesternacht mit großer Professionalität, Ruhe und Einsatzbereitschaft für Sicherheit in unserer Stadt gesorgt haben“, sagt Oberbürgermeisterin Noosha Aubel. Sie war am Silvesterabend persönlich bei der Feuerwehr, um den Kameradinnen und Kameraden im Einsatz Danke zu sagen.
Positiv hervorzuheben ist, dass es zu keinen Übergriffen auf Einsatzkräfte und keinen Sachbeschädigungen an Einsatzfahrzeugen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk kam. Der Schwerpunkt der Einsätze zum Jahreswechsel lag bei
- sieben Brandmeldeanlagen, teilweise ausgelöst durch Rauch von Pyrotechnik,
- drei Gebäudebränden, darunter zwei Balkonbrände,
- 20 Kleinbränden, unter anderem an Mülltonnen, Unrat und Überresten von Feuerwerkskörpern
- sowie einem Verkehrsunfall mit verletzten Personen.
In der Silvesternacht standen insgesamt 107 Einsatzkräfte der Potsdamer Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Wehren einsatzbereit oder auf Abruf zur Verfügung, um den Brandschutz in Potsdam sicherzustellen.
Zusätzlich wurde auf der Feuerwache Potsdam ein Lagedienstführer Sonderlage eingesetzt, der die Koordination der Einsätze im Stadtgebiet übernahm und damit die Regionalleitstelle Nordwest entlastete. Diese bearbeitete im genannten Zeitraum 675 Anrufe und koordinierte 342 Einsätze.