Sozialbeigeordnete Brigitte Meier dankt allen Unterstützenden / Hohe Nachfrage an Spenden in der AWO-Ausgabestelle im Hauptbahnhof sowie der AWO-Schatztruhe
Pressemitteilung Nr. 296 vom 14.06.2022

Mehr als 500 Potsdamerinnen und Potsdamer unterstützen ehrenamtlich in der Ukraine-Hilfe

Spendenausgabestelle am Hauptbahnhof Potsdam. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner
Spendenausgabestelle am Hauptbahnhof Potsdam. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner
Spendenausgabestelle am Hauptbahnhof Potsdam. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner
Brigitte Meier, Leiterin des Ukraine-Verwaltungsstabes, und André Saborowski von der AWO in der neuen Spendenausgabestelle am Hauptbahnhof Potsdam. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner
Brigitte Meier, Leiterin des Ukraine-Verwaltungsstabes, und André Saborowski von der AWO in der neuen Spendenausgabestelle am Hauptbahnhof Potsdam. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner
Brigitte Meier, Leiterin des Ukraine-Verwaltungsstabes, und André Saborowski von der AWO in der neuen Spendenausgabestelle am Hauptbahnhof Potsdam. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner

Bei einem Vor-Ort-Termin in der Ausgabestelle der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. im Hauptbahnhof, haben die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit und Leiterin des Ukraine-Verwaltungsstabes, Brigitte Meier, sowie André Saborowski, Mitglied des Vorstandes des AWO Bezirksverband Potsdam e.V., gemeinsam über ehrenamtliches Engagement sowie die aktuelle Lage der Ukraine-Geflüchteten informiert. Im Netzwerk der Wohlfahrtsverbände vertritt die Potsdamer AWO die sozialpolitischen Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Ob Kinder oder Erwachsene, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund, Wohnungslose oder einfach Menschen, die Hilfe benötigen – Ziel ist es, diesen und allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an der Gemeinschaft zu ermöglichen. Im März hatte die AWO die Ehrenamts-Koordination für die Ukraine-Hilfe in der Landeshauptstadt Potsdam übernommen.

„Das ehrenamtliche Engagement für Geflüchtete in Potsdam ist nach wie vor ein wichtiger Baustein in der Geflüchtetenhilfe, damit die Menschen hier gut ankommen, Unterstützung erfahren und integriert werden können“, sagt Brigitte Meier. „Ich bin nach wie vor stolz darauf, was die Potsdamerinnen und Potsdamer in den vergangenen Wochen und Monaten an ehrenamtlichem Engagement geleistet haben. Und wir werden diese Unterstützung sowie diverse Spenden, weiterhin brauchen. Ein großer Dank geht daher auch an den AWO Bezirksverband Potsdam e.V., denn langfristig kann Ehrenamt nur effektiv und sicher genutzt werden, wenn es gut koordiniert wird“, so Meier.

Seitdem der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. die Ehrenamts-Hilfe für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in der Stadt Potsdam koordiniert, haben sich mehr als 500 Potsdamerinnen und Potsdamer bereit erklärt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt Potsdam dabei zu unterstützen. Sie halfen beim Sortieren und bei der Ausgabe der vielen Sachspenden oder bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung. Sie begleiteten die Geflüchteten auf Behördengänge und halfen als Sprachmittler, organisierten Sprachkurse oder Bildungs- und Freizeit-Angebote zum Beispiel im Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ). „Es ist großartig, welche Solidarität hier entstanden ist und wie schnell konkrete Hilfe geleistet wurde und wird. Wir gehen davon aus, dass geflüchtete Menschen die Unterstützung der Potsdamerinnen und Potsdamer noch länger benötigen“, sagte AWO-Vorstand André Saborowski. Das zeige die unverändert hohe Nachfrage in der Ausgabestelle am Hauptbahnhof und auch in der AWO-Schatztruhe im Stadtteil Am Schlaatz.

Benötigt werden derzeit insbesondere Hygieneartikel, wie Shampoo oder Duschbad sowie Zahnbürsten und Zahnpasta für Kinder und Erwachsene. Auch Wasch- und Reinigungsmittel sowie Toiletten- und Babyhygieneartikel werden benötigt.

Darüber hinaus:

  • Desinfektionsmittel | Erste Hilfe Materialien
  • Medikamente, wie zum Beispiel: Schmerzmittel | Anti-Allergika | Verbandsmaterialien
  • lange haltbare Lebensmittel: Müsliriegel | Konserven | Nudeln | Reis | Milch | Grieß | Haferflocken | Cornflakes
  • Schulmaterialien: Stifte | Bastelmaterial | Schulranzen/Rucksäcke | Blöcke/Hefte
  • Haushaltsgeräte: Wasserkocher | Toaster
  • Küchenausstattung: Geschirr (möglichst als Set) | Gläser | Tassen | Besteck | Töpfe | Kochequipment | Auflaufformen
  • Saisongerechte Kleidung (insbesondere für Männer)
  • Verschließbare Dosen für den Transport für Lebensmittel
  • Isomatten | Schlafsäcke | Taschenlampen | Powerbanks
  • Autositze und Sitzschalen für Kinder (insbesondere für Kinder ab einem Jahr)
  • Fahrräder | Kinderfahrräder | Roller | Fahrradschlösser | Fahrradhelme | Reparaturmaterial für Fahrräder  
  • Innendecken und Kissen
  • Futter für Haustiere

Diese und andere Sachspenden können unverändert in der Geschäftsstelle der AWO in der Neuendorfer Straße 39a (Montag bis Freitag 08:00 - 16:00) oder auch direkt in der Ausgabestelle im Hauptbahnhof abgegeben werden. Die Öffnungszeiten der Ukraine – Hilfe im Hauptbahnhof sind von Dienstag bis Donnerstag in der Zeit von 11:00 - 16:00 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter: https://ukraine-hilfe.awo-potsdam.de/spenden-info.

Aktuelle Zahlen der Geflüchteten: In der Ausländerbehörde haben bislang rund 2.900 aus der Ukraine Geflüchtete vorgesprochen. Derzeit sind etwa 2.250 Geflüchtete privat untergebracht. In Gemeinschaftsunterkünften leben aktuell 192 Geflüchtete, 308 Menschen sind in den Notunterkünften, wie der Metropolis-Halle sowie der Biosphäre untergebracht, 72 Menschen leben in Wohnverbünden und 64 in Wohnungen.