Pressemitteilung Nr. 275 vom 01.06.2022

Stadtverordnete beschließen Umbau und Attraktivierung der Biosphäre

Biosphäre Potsdam (Foto: ETBF)
Biosphäre Potsdam (Foto: ETBF)
Biosphäre Potsdam (Foto: ETBF)

Die Biosphärenhalle im Bornstedter Feld soll auf der Grundlage des Konzeptes „Biosphäre 2.0“ unter Einbeziehung des Volksparks weiter betrieben und attraktiver gemacht werden. Das hat die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend beschlossen.

„Hier kann ein besonderer Ort für Potsdam mit Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinweg entstehen: Gemeinsam, mit den wissenschaftlichen Einrichtungen unserer Stadt, die dies wollen, können wir hier einen dauerhaften Lernort etablieren, der ein Schaufenster gerade für die herausragenden Institute im Bereich Umwelt und Klima bietet“, sagt Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert.

Die Tropenhalle im Bornstedter Feld war zur Bundesgartenschau in Potsdam im Jahr 2001 errichtet worden. Nun soll sie unter der Überschrift „Biosphäre 2.0“ zu einer überregional ausstrahlenden Bildungsstätte rund um das Thema Klimawandel umgebaut werden. Mit dem heutigen Beschluss wird die Landeshauptstadt auch die finanziellen Verluste übernehmen, die durch den Betrieb der Biosphärenhalle entstehen bis zum Abschluss der Attraktivierung bzw. dem Zeitpunkt der Wiedereröffnung. Die Attraktivierung der Biosphärenhalle beinhaltet auch die Sanierung des Objektes einschließlich der Außenhülle. Dafür soll das Programm „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) in Anspruch genommen werden. Beschlossen wurde, dass eine signifikante Absenkung des Zuschusses der Landeshauptstadt Potsdam durch die Einwerbung von Fördermitteln angestrebt werden soll.