Erster Platz geht an das Projekt „Pausenraum“ der Montessori Oberschule
Pressemitteilung Nr. 191 vom 30.04.2022

Jugendinnovationspreis 2022: Für kreative Kinder- und Jugendprojekte

Montessori-Oberschule (© Fachschüler der Klasse FFM 14 am OSZ I Technik Potsdam)
Montessori-Oberschule (© Fachschüler der Klasse FFM 14 am OSZ I Technik Potsdam)
Montessori-Oberschule (© Fachschüler der Klasse FFM 14 am OSZ I Technik Potsdam)

Bereits zum fünften Mal kann sich ein Potsdamer Projekt über den Titel „Gewinner*in des Jugendinnovationspreises Potsdam“ verbunden mit einem Preisgeld von 1000 EURO, freuen. Um den Potsdamer Jugendinnovationspreis (kurz JIP) konnten sich alle Jugendeinrichtungen, Schulen, Horte, Initiativen und Projekte aus Potsdam bewerben, die in der Kinder- und Jugendbildung und/oder Kinder- und Jugendarbeit im letzten Jahr aktiv geworden sind. Bewerben konnten sich Projekte und Initiativen, die die Vermittlung von nachhaltigen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen als Ziel in mindestens einem der folgenden Bereiche nachweisen konnten: Digitale Bildung, Kulturelle Bildung, Soziale Kompetenzen, Nachhaltigkeit/ökologisches Bewusstsein, Handwerkliche Fähigkeiten.

Die Projekte zeichneten sich besonders dadurch aus, dass Kinder und Jugendliche in die Planung und Umsetzung der Projekte aktiv einbezogen wurden, gegebenenfalls einen Modellcharakter hatten, alltagsnah arbeiteten, vielfältigste - auch nachhaltigkeitsbezogene - Kompetenzen vermittelten und in 2021 stattgefunden haben.

„Wenngleich alle Projekte interessante, kreative Umsetzungen beschrieben und nachhaltige Wirkungen erzeugten; es konnte leider nur ein Projekt den ersten Platz belegen“, so Stefanie Buhr, die Koordinatorin für Kinder- und Jugendinteressen und Jurymitglied des Jugendinnovationspreises. Daher entschied sich die Jury nach einem Punkteverfahren für das besonders beteiligungsorientierte Projekt von Jugendlichen der Montessori Oberschule in Potsdam, bei dem Schüler*innen der 9. und 10. Klassen die Planung und Errichtung eines Pausenraumes durchführten. Somit geht der diesjährige Jugendinnovationspreis der Landeshauptstadt Potsdam mit einem Preisgeld von 1000 Euro an das Projekt „Pausenraum“ der Montessori Oberschule.

„Dieses Projekt überzeugte durch einen hohen Eigenanteil der Jugendlichen, die ihrem Bedürfnis nach einem eigenen Rückzugsraum in die Tat umgesetzt haben. Herzlichen Glückwunsch“, so Buhr.

Einen Sachpreis im Wert von 250,00€ erhält das Projekt „Bauereignis“ an der Evangelischen Grundschule. „Das grundsätzliche Ziel war es, ein partizipatives Gestaltungs- und Bauprojekt zu schaffen. Die Kinder sollten handlungsorientiert arbeiten, um ihre eigene individuelle Lernatmosphäre zu schaffen.“, so Juliane Timm, Ganztagskoordinatorin der Evangelischen Grundschule Babelsberg in ihrer Projektbeschreibung.

Der zweite Sachpreis mit der gleichen Höhe geht an das Schulzentrum am Stern für die „Jugendschule an der Nuthe“, bei der praktische Selbstwirksamkeitserfahrungen in der Natur gemacht werden konnten. Die Jugendlichen sollten durch ihre Teilnahme ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit entwickeln und eine Verantwortung für die Gemeinschaft spüren.

Folgende Projekte zählten zu den eingegangenen Bewerbungen, u.a.: ein Filmprojekt „Klappe auf - Kinderrechte an der Neuen Grundschule Marquardt“, IT-Workshops zur Bedienkompetenz für iPads, verschiedene kreative und interaktive Workshops zur Thematik „Wie soll meine Stadt/meine Zukunft aussehen und wie kann ich diese mitgestalten?“ sowie ein experimentelles Tanz-Theater-Projekt mit Livemusik.

Der Potsdamer Jugendinnovationspreis wird organisiert von einer Gruppe von Pädagog*innen, die in verschiedensten Feldern der Potsdamer Jugendhilfe engagiert sein. Sie werden die drei Preise in den nächsten Wochen persönlich übergeben. Ansprechpartnerin hierfür ist die Koordinatorin für Kinder- und Jugendinteressen, Frau Stefanie Buhr vom Büro für Chancengleichheit und Vielfalt.