Neues Integrationskonzept 2016-2020 der Landeshauptstadt beschlossen

EINE Stadt für ALLE - Neues Integrationskonzept 2016 - 2020

Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam (2016-2020) (Foto: F. Daenzer)
Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam (2016-2020) (Foto: F. Daenzer)
Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam (2016-2020) (Foto: F. Daenzer)

Potsdam hat ein neues Integrationskonzept. Die Stadtverordneten haben am 5. Juli 2017 das Konzept „EINE Stadt für ALLE – Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam 2016-2020“ beschlossen.

Das Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam 2016-2020 stellt die zweite Fortschreibung des 2008 verabschiedeten ersten Integrationskonzepts dar, die alle drei bis vier Jahre vorgesehen ist. Es liefert eine fundierte Beschreibung der Ausgangslage und Problemfelder sowie der Ziele und möglichen Maßnahmen der Potsdamer Integrationsarbeit.

Potsdam wächst: Zum Jahresende 2016 lebten 171.597 Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt, davon 12.888 mit einem nichtdeutschen Pass. Damit stieg die Zahl der nichtdeutschen Potsdamerinnen und Potsdamer in den letzten zwei Jahren um 4.200. Die heterogene Gruppe der Zugewanderten besteht unter anderem aus Geflüchteten, Studierenden, Gastwissenschaftlern, EU-Bürgern, die im Rahmen der europäischen Freizügigkeitsregelungen in Potsdam arbeiten oder Arbeit suchen, Auszubildende und Angehörige Deutscher. Die Hauptherkunftsländer sind Syrien (1.570), die Russische Föderation (1.194) und Polen (958).

„Wir alle, die ganze Stadtgesellschaft gehören zur Zielgruppe des Konzeptes“, sagt die Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam, Magdolna Grasnick. „Denn Integration ist ein Prozess, bei dem die Neuankommenden den bereits hier lebenden Menschen begegnen und das Leben im Alltag, im Wohnumfeld oder am Arbeitsplatz gemeinsam gestalten. Integration findet vor Ort, in der Kommune, statt.“

Für die Potsdamer Integrationsarbeit formuliert das neue Integrationskonzept 77 Ziele und 137 Maßnahmenvorschläge in sechs Handlungsfeldern: Unterbringung und Wohnen im Stadtteil, Stadtentwicklung, Bildung, Arbeit, Beratung und Unterstützung, Aktive Stadtgesellschaft sowie Vielfalt leben in der Verwaltung. Die enormen Herausforderungen für die Integrationsarbeit durch den starken Zuzug von Geflüchteten und den zahlreichen Änderungen in der Gesetzgebung flossen in das aktuelle Konzept ein.

Nachstehend zum Herunterladen unter "Downloads" ist das vollständige Konzept zu allen Handlungsfeldern abrufbar.

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