22. August 2026 | 12:00 – 18:00 Uhr
Das Paradies: ein ewiges Sehnsuchtsziel, und ebenso Spiegel unserer Zeit. Überall begegnet uns die Idee vom Paradies: in Werbung, Literatur, Film, Fernsehen und Kunst. Doch warum fasziniert uns das Paradies gegenwärtig so sehr? Im Zentrum der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit einer kleinen Auswahl von Wegen, auf denen uns die Idee vom Paradies bisher geführt hat. Nicht als abstrakte Überlegung, sondern als konkrete Spurensuche in Landschaften, Bildern, Körpern und gesellschaftlichen Ordnungen. Die Villa Schöningen findet sich in einer Umgebung, die selbst nach einem Entwurf angelegt wurde. Die von Peter Joseph Lenné und Gustav Meyer geprägten Gärten entlang der Havel gehören zum preußischen Arkadien, in der Natur gestaltet wurde. Landschaft erscheint hier als Ideal und als Versprechen.
Die Ausstellung entfaltet ein Geflecht von Beziehungen zwischen historischen und zeitgenössischen Positionen. Motive verschieben sich, überlagern sich und treten in neue Zusammenhänge. So erscheint das Paradies nicht als verlorener Ort, sondern als eine Vorstellung, welche die Wirklichkeit formt und deren Spuren sich bis in unsere Gegenwart verfolgen lassen.
Die Ausstellung entfaltet ein Geflecht von Beziehungen zwischen historischen und zeitgenössischen Positionen. Motive verschieben sich, überlagern sich und treten in neue Zusammenhänge. So erscheint das Paradies nicht als verlorener Ort, sondern als eine Vorstellung, welche die Wirklichkeit formt und deren Spuren sich bis in unsere Gegenwart verfolgen lassen.
Eintritt
Erwachsene: 8,00 €
Ermäßigt: 5,00 €
frei für Kinder & Jugendliche bis 18 Jahre sowie Kultur-Mitglieder und Bürgergeld-Empfangende
Veranstaltungsort
Villa Schöningen
Berliner Straße 86
14467 Potsdam
Deutschland
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Veranstalter
Villa Schöningen
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