7. Mai 2026 | 18:00 – 19:30 Uhr
Rechte Gewalt und rechtsextreme Strukturen in der späten DDR sind lange Zeit wenig öffentlich thematisiert worden. Erst in den letzten Jahren rücken diese Aspekte stärker in den Fokus historischer Forschung und gesellschaftlicher Debatten.
Ausgehend von fotografischen Arbeiten in der Ausstellung, die Jugendmilieus, Migration und gesellschaftliche Spannungen sichtbar machen, widmet sich das Podium der Frage, welche Formen rechter Gewalt es bereits in den 1980er Jahren in der DDR gab und wie sich diese Entwicklungen bis in die frühen 1990er Jahre fortsetzten.
Im Gespräch treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander:
* Die Schriftstellerin und Journalistin Manja Präkels bringt persönliche sowie literarische Zugänge ein.
* Der Politikwissenschaftler Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) ordnet die Geschichte und Ideologie der radikalen Rechten historisch ein.
* Der Historiker Nikolai Okunew vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ergänzt die Runde mit seiner Forschung zu rechter Gewalt in den 1990er Jahren und zu Jugendsubkulturen in der späten DDR.
Moderiert wird das Gespräch von der Mitkuratorin der Ausstellung, Isabel Enzenbach.
Gemeinsam sprechen sie darüber, wie sie sich an diese Themen heute erinnern und erzählen lassen und welche Bedeutung sie für aktuelle Debatten haben.
Ausgehend von fotografischen Arbeiten in der Ausstellung, die Jugendmilieus, Migration und gesellschaftliche Spannungen sichtbar machen, widmet sich das Podium der Frage, welche Formen rechter Gewalt es bereits in den 1980er Jahren in der DDR gab und wie sich diese Entwicklungen bis in die frühen 1990er Jahre fortsetzten.
Im Gespräch treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander:
* Die Schriftstellerin und Journalistin Manja Präkels bringt persönliche sowie literarische Zugänge ein.
* Der Politikwissenschaftler Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) ordnet die Geschichte und Ideologie der radikalen Rechten historisch ein.
* Der Historiker Nikolai Okunew vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ergänzt die Runde mit seiner Forschung zu rechter Gewalt in den 1990er Jahren und zu Jugendsubkulturen in der späten DDR.
Moderiert wird das Gespräch von der Mitkuratorin der Ausstellung, Isabel Enzenbach.
Gemeinsam sprechen sie darüber, wie sie sich an diese Themen heute erinnern und erzählen lassen und welche Bedeutung sie für aktuelle Debatten haben.
Eintritt
Ermäßigt: 3 €
Erwachsene: 5 €
Veranstaltungsort
Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte
Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Deutschland