Radfahrende Senioren (© Monkey Business - stock.adobe.com)
In Fortschreibung der bisherigen Seniorenpläne der Landeshauptstadt Potsdam aus den Jahren 2016 und 2018 sowie unter Berücksichtigung der Fortschreibung der Seniorenpolitischen Leitlinien des Landes Brandenburgs im Jahr 2024 wurde der Seniorenplan 2026 entwickelt. Mit der Fortschreibung werden die Voraussetzungen in der Landeshauptstadt Potsdam weiter gestärkt, um den aktuellen Herausforderungen – wie dem demografischen Wandel und der zunehmenden Einsamkeit – wirkungsvoll zu begegnen.
Der vorliegende Seniorenplan bietet ein breites Spektrum an Maßnahmen und Projekten, die die Seniorenarbeit in Potsdam weiterentwickeln und ein gutes, selbstbestimmtes Älterwerden ermöglichen. Er bietet zunächst einen Einblick in den Planungsprozess und in die Datengrundlagen, vermittelt den Umgang mit den Ergebnissen aus der Evaluierung zum Seniorenplan 2018 und gibt einen Überblick zur demographischen Situation der Seniorinnen und Senioren in der Stadt Potsdam.
Als Grundlage für die Analysen wurden die Ergebnisse von Bürgerbefragungen und weitere Sekundärdaten genutzt. Diese sind in den fachbereichsübergreifenden Austausch innerhalb der Verwaltung und in einem beteiligungsorientierten Prozess unter enger Einbeziehung verschiedener Akteure, insbesondere des Seniorenbeirats, eingeflossen.
Im Ergebnis wurden vier Handlungsfelder bestimmt:
G Gesundheitsförderung und Prävention
S Soziale und kulturelle Teilhabe, Bildung und Digitalisierung
M Mobilität
W Wohnen und Leben im Quartier
Die dazu entwickelten Maßnahmen dienen als verbindlicher Orientierungsrahmen für Verwaltung, Politik und Trägerlandschaft. Mit dem neuen Seniorenplan setzt die Landeshauptstadt Potsdam ein deutliches Zeichen für eine generationengerechte Stadtentwicklung und stärkt die Rahmenbedingungen für ein gutes Leben im Alter.
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- Sachstandsbericht Seniorenplan 08/2020