Verfasser: Axel Hermening
Mitarbeitende: Peter Young, Julia Krajnik, Christiane Wetzel
Erläuterungstext
Das Südufer des Griebnitzsees besitzt als ehemaliger Grenzraum zwischen Berlin und Potsdam eine besondere landschaftliche, historische und stadträumliche Bedeutung. Der Entwurf versteht diesen sensiblen Uferbereich als offenen Landschaftsraum, der Naturerlebnis, öffentliche Zugänglichkeit und Erinnerungskultur miteinander verbindet. Beispielhaft für die Realisierungsteile ist die Entwicklung einer durchgängigen, atmosphärisch vielfältigen Uferlandschaft mit behutsam eingefügten Aufenthaltsorten am und auf dem Wasser, die ökologische Qualitäten stärkt und zugleich neue Räume für Begegnung, Bewegung und Aufenthalt schafft. Durch zurückhaltende Eingriffe, naturnahe Gestaltung und die behutsame Einbindung historischer Spuren entsteht ein identitätsstiftender Freiraum, der die besondere Atmosphäre des Ortes bewahrt und zukunftsfähig weiterentwickelt.
Ideenteil
Der alte Postenweg erhält eine Ergänzung mit einem neuen Gestaltungsmotiv. Ein 1m breiter Streifen aus großformatigen Betonplatten schließt auf der Seeseite an den Asphaltweg an. In einigen Abschnitten werden Lochplatten verlegt, die auf die Anmutung der ursprünglichen Befestigung des Postenweges anspielen.
Das bereits vorhandene Motiv der Zierkirschenanpflanzungen wird aufgenommen und zur Akzentuierung und zum Wiedererkennungsmerkmal der Wasserzugänge und des Uferwegs weiterentwickelt. Des Weiteren orientieren sich die Stauden-und Gräserpflanzungen, die an den Übergängen der Uferzugänge in den Stadtraum angeordnet werden an der Farbe blau, bläuliche Gräser werden durch wenige Arten blühender Stauden, wie beispielsweise Perovskia (Blaurute) ergänzt.
Dementsprechend ist der östliche Zugang an der Stubenrauchstraße umfassend zu qualifizieren und räumlich von den weiträumigen benachbarten Grundstückszufahrten abzugrenzen. Die sporadisch vorhandenen Zierkirschen werden ergänzt und mit Hecken und Staudenpflanzungen zur landschaftsarchitektonischen Raumbildung gesetzt. Das Uferwegeleitsystem erhält einen prominenten Standort an Stubenrauchstraße. Der Uferabschnitt hinter dem Mauersegment erhält einen Wasserzugang mit einem Steg auf die Wasserfläche, um die Aufenthaltsqualität auch im Zusammenhang mit dem Spielplatz zu erhöhen.
Die Anbindung des Teilbereichs A an den Babelsberger Park erfolgt unmittelbar entlang des Kanalufers. Im Bereich der historischen Babelsberger Schlossbrücke wird ein an Stahlseilen hängender Steg sensibel an die bestehende Brückenkonstruktion befestigt und ermöglicht eine direkte, wassernahe Wegeführung. Im weiteren Verlauf schließt die Verbindung über einzelne in die Topografie integrierte Treppenstufen an den Parkeingang an der Lankestraße an.
Teilbereich A
Angrenzend an die Babelsberger Parklandschaft bleibt im Teilbereich A als westlicher Auftakt des Uferraums am Griebnitzsee der prägende naturnahe Charakter erhalten und wird behutsam für die Nutzung erschlossen. Ausgehend vom alten Postenweg führen filigrane Stegkonstruktionen als prägende Gestaltungs- und Nutzungselemente behutsam auf die Wasserfläche hinaus. So wird das Wasser unmittelbar erlebbar, während die natürliche Ufersituation weitgehend unberührt bleibt.
Ein abwechslungsreiches Spiel aus Holzplattformen schafft vielseitige Aufenthaltsangebote für Wasserwanderer und Parkbesucher, ohne die bestehende Uferlinie zu beeinträchtigen. Die Stege und Holzdecks erhalten unterschiedliche Möblierungen, die sich aus der Gestaltung der hölzernen Steglamellen entwickeln. Neben Sitzpodesten entstehen Bank-Tisch-Kombinationen und Sonnenliegen mit unmittelbarem Bezug zum Wasser.
Landseitig ergänzen eine möblierte, überdachte Plattform, eine Sitzskulptur sowie zwei ufernahe Schaukeln das Angebot. Einzelne, entlang der Wege platzierte Bänke fügen sich zurückhaltend in den Landschaftsraum ein und laden zum Verweilen mit Blick auf Wasser und Ufer ein.
Teilbereich B
Auf der Wasserfläche im Bereich B entsteht in Verlängerung der bestehenden Treppe ein kurzer schwimmender Steg, der das komfortable Zuwasserlassen von Booten und Paddle-Boards ermöglicht. Seitlich ergänzt eine kleine Plattform das Wassererlebnis. Sie dient Wasserwanderern als unkomplizierte Anlegestelle und bietet zugleich einen Ort zum Aufenthalt und Sonnenbaden.
Um diesen zurückhaltenden Zugang zum Wasser im Stadtraum besser sichtbar zu machen, wird der begleitende Saum aus blauen Stauden- und Gräserpflanzungen bis an den öffentlichen Gehweg herangeführt. So entsteht eine vegetative Geste, die den Zugang räumlich fasst und seine Präsenz im Straßenraum stärkt. Das Motiv der Kirschbäume, das bereits den Spielplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite prägt, wird aufgegriffen und im Längsparkstreifen der Virchowstraße ergänzt.
Der Betonplattenstreifen, der sonst den Postenweg akzentuiert schneidet hier wahrnehmbar in den Gehwegbereich. Gemeinsam mit der Stele des Uferleitsystems entsteht so ein markanter Auftakt zum Wasserzugang.
Teilbereich C
Im Gegensatz zum naturnah geprägten Teilbereich A zeichnet sich dieser Abschnitt durch einen urbanen, lebendigen Charakter mit direkter Anbindung an den S-Bahnhof Griebnitzsee und den Schiffsanleger aus. Die Nähe zu Ankunft, Aufenthalt und Bewegung prägt den Ort und verleiht ihm eine offene, belebte Atmosphäre am Wasser.
In Weiterführung des Themas von Stegen und Plattformen ergänzen zwei neue Elemente den Uferraum und intensivieren das Wasser- und Naturerlebnis. Östlich der bestehenden Anlegestelle entsteht ein zusätzlicher Steg als neues Angebot für Wasserwanderer, der ein bequemes und sicheres Einsetzen von Booten und Paddle-Boards ermöglicht und zugleich die vorhandene Uferbefestigung schützt.
Westlich schließt ein neues, schwimmendes Holzdeck an, das über eine großzügige Sitzstufenanlage mit dem Uferplatz verbunden wird. Holzpodeste und Sonnenliegen schaffen vielfältige Aufenthaltsorte direkt am Wasser und laden zum Verweilen ein – mit weitem Blick über den Griebnitzsee.
Der Platz selbst vermittelt zwischen den unterschiedlichen Wegebeziehungen des alten Postenwegs und dem Treppenzugang und bildet einen lebendigen Knotenpunkt am Ufer. Eine Staudenpflanzung akzentuiert den urbanen Charakter des Ortes und schafft zugleich einen gestalterischen Übergang zur neuen Figur des Balkons entlang der Rudolf-Breitscheid-Straße sowie zum S-Bahnhof. Das Motiv der Kirschbaumpflanzungen wird auch hier weiterentwickelt.
Animal Aided Design
Naturnähe und ökologische Qualitäten bilden einen zentralen Baustein der klimaangepassten Freiraumplanung. Insbesondere im Teilbereich A sollen diese Potenziale gezielt gestärkt und weiterentwickelt werden. Gerade in einem naturnahen Uferpark bietet dieser Ansatz besondere Chancen, da Wasser, Vegetation, Übergangszonen und unterschiedliche Mikrohabitate hier auf engem Raum zusammentreffen und vielfältige Lebensräume ausbilden können.
Die geplanten Maßnahmen beziehen sowohl die Land- als auch die Wasserbereiche mit ein. Eine wesentliche Maßnahme stellen die leicht aufgeständerten Gitterroststege dar, welche die Holzplattformen und Aufenthaltsbereiche am Ufer anbinden. Durch ihre filigrane Konstruktion ermöglichen sie einen minimalen Eingriff in sensible Uferzonen und erhalten zugleich die Durchlässigkeit für Vegetation, Wasserbewegung und Kleintiere.
Im unmittelbaren Uferbereich werden flache Uferzonen und bestehende Röhrichtbereiche erhalten, ergänzt und ökologisch aufgewertet. An künstlichen Uferbefestigungen werden naturnahe „Vertical Wetlands“ als lineare Minimalhabitate entwickelt, die zusätzliche Lebensräume für wassergebundene Pflanzen- und Tierarten schaffen. Ergänzend werden an den Ankerketten der Stegkonstruktionen Unterwasserstrukturen ausgebildet, sodass ober- und unterhalb der Wasseroberfläche neue Habitatstrukturen für Fauna und Flora entstehen.
Landseitig ergänzen Benjeshecken, Steinhaufen, Nisthilfen sowie Rückzugsräume für Vogel- und Fledermausarten das ökologische Konzept. Mehrschichtige Vegetationsstrukturen, offene Sandlinsen und feuchte Senken fördern zusätzlich die Biodiversität und schaffen differenzierte Mikrohabitate. Gleichzeitig erfährt das Ufer durch die naturnahe Gestaltung auch atmosphärisch und gestalterisch eine deutliche Aufwertung.
Zur Förderung des Umweltbewusstseins wird das Leitsystem des Uferwegs um ein integriertes Informations- und Darstellungskonzept ergänzt, das ökologische Zusammenhänge, Lebensräume und Artenvielfalt für Besucherinnen und Besucher anschaulich vermittelt.
Schwimmende Stege und Holzplattformen
Die schwimmenden Stege und Holzplattformen sind als robuste, zurückhaltend gestaltete Elemente konzipiert, die den unmittelbaren Zugang zum Wasser ermöglichen und sich zugleich sensibel in den Uferraum einfügen.
Zum Festmachen von Booten sind in die Holzdeckfläche bündig eingelassene, versenkbare Klampen vorgesehen. Diese schließen im nicht genutzten Zustand eben mit der Oberfläche ab und minimieren so Stolperstellen auf den Deckflächen. Seitlich der für das Ein- und Aussetzen von Booten vorgesehenen Stege werden Kielrollen als Sliphilfe integriert. Diese ermöglichen ein materialschonendes Handling von Booten und schonen die vorhandene Uferbefestigung.
Um darüber hinaus der hohen Nutzungsnachfrage aus dem Bootsverleih am S-Bahnhof Griebnitzsee zu entsprechen, wird eine zusätzliche Einstiegshilfe installiert, um dem hohen Nutzungsaufkommen gerecht zu werden. Über eine Stahlkonstruktion mit Haltearmen können Boote komfortabel zu Wasser gelassen und wieder aufgenommen werden. Das Absenken und Anheben erfolgt über ein einfaches Kettenmechanismus-System.
Für die Konstruktion der schwimmenden Stege und Plattformen wird ein modulares Pontonsystem vorgesehen. Die Dimensionierung orientiert sich an den Standardmodulen marktüblicher Hersteller. Die Schwimmkörper bestehen aus recycelbarem Polyethylen mit UV-Stabilisierung sowie hoher Frost- und Witterungsbeständigkeit. Auf den Pontons wird eine Rahmenkonstruktion mit Holzdeckaufbau montiert. Die Verankerung der Anlage erfolgt über Ankerketten am Gewässergrund. Diese Bauweise ermöglicht eine wirtschaftliche Herstellung, flexible Montage sowie einen vergleichsweise geringen Eingriff in das Gewässer.
Die landseitigen Stegabschnitte werden als leicht über dem Gelände schwebende Konstruktionen ausgebildet. Vorgesehen ist eine Gitterrostkonstruktion mit entsprechender Unterkonstruktion aus feuerverzinktem Stahl. Die Treppenanlagen werden aus Betonblockstufen hergestellt und in die Böschungsbereiche integriert. Der Materialwechsel zwischen Stahl, Holz und Beton macht konstruktiv die Übergänge zwischen Gelände, Uferkante und Wasserfläche ablesbar.
Mobiliarfamilie
Neben den Stegen und Plattformen, den wiederkehrenden Vegetationsbildern sowie dem historischen Postenweg bildet das Freiraummobiliar ein wesentliches verbindendes Gestaltungselement entlang des Griebnitzseeufers. Es verknüpft die unterschiedlichen Uferbereiche miteinander und schafft eine gemeinsame gestalterische Identität über den gesamten Landschaftsraum hinweg.
Hierfür werden zwei aufeinander abgestimmte Möblierungsfamilien entwickelt, die auf die jeweiligen räumlichen Besonderheiten reagieren. Die landseitigen Elemente erhalten einen robusten, naturnahen Ausdruck und fügen sich selbstverständlich in den Landschaftsraum ein. Demgegenüber wirken die Möblierungen auf den Stegen und Plattformen leichter und filigraner. Sie entwickeln sich aus der linearen Struktur der Holzlamellen und erscheinen wie selbstverständlich aus der Deckfläche heraus modelliert.
Innerhalb beider Systeme entsteht ein vielfältiges Angebot unterschiedlicher Aufenthaltsformen. Neben Bänken und einfachen Sitzpodesten ergänzen Bank-Tisch-Kombinationen, Sonnenliegen und skulpturale Sitzlandschaften das Nutzungsspektrum. Schaukeln und ein überdachter Aufenthaltsort setzen zusätzliche Akzente und schaffen Orte des Verweilens, der Begegnung und der unmittelbaren Landschaftswahrnehmung am Wasser.
Uferleitsystem
Inhalte zu verschiedenen Informationssträngen werden transportiert, neben der Erinnerungskultur, werden die Wassererlebnis und Aufenthaltsangebote genauso ins Leitsystem aufgenommen wie Informationen zur Naturerfahrung und dem Animal Design.
Das Uferleitsystem am südlichen Griebnitzsee orientiert sich gestalterisch am bestehenden Leitsystem des Mauerwegs und entwickelt daraus eine eigenständige, ortsspezifische Weiterführung. Wiederkehrendes Element ist die Kombination aus Cortenstahl und dem Komplementärblauton zum Orange des Mauerwegfarbtons, der als Leitfarbe den Bezug zum Wasser aufnimmt und die Informationsorte im Freiraum sichtbar markiert.
Die Stelen begleiten den Weg und markieren wichtige Zugänge als zurückhaltende, prägnante Orientierungselemente und bündeln unterschiedliche inhaltliche Ebenen des Ortes. Neben Themen der Erinnerungskultur vermitteln sie Informationen zu Wassererlebnis und Aufenthaltsangeboten ebenso wie Hinweise zu landschaftlichen Besonderheiten oder Naturbeobachtung und Animal Aided Design. So verbindet das Leitsystem Orientierung, Information und atmosphärische Inszenierung und macht die unterschiedlichen Geschichten und Qualitäten des Uferraums entlang des Weges erlebbar.
Ideenteil Typologien A bis D
Die besonderen Anforderungen an den Uferweg im Bereich der privaten Gärten resultieren vor allem aus dem Spannungsverhältnis zwischen öffentlicher Nutzung einerseits und dem Ruhe- und Sicherheitsbedürfnis der privaten Eigentümer andererseits. Hinzu kommt das Interesse beider Gruppen an einem möglichst attraktiven Landschafts- und Ufererlebnis, das Ausblicke zulässt, aber auch Sichtschutz bietet, ohne monoton zu sein.
Bei den Typologien A und B, bei denen sich die Einfriedungen beidseitig des Weges befinden, soll die Gestaltung der Einfriedung einem Wechsel von dichterer Bepflanzung im Bereich privater Sitz- und Aufenthaltsbereiche und einer eher lichten, zurückgesetzten und freien Pflanzung in anderen Bereichen folgen. So lässt sich eine monotone Tunnelwirkung des Uferwegs umgehen. Gleichzeitig können so Ausblicke auf die Wasserfläche gestaltet werden, ohne die Privatheit der Eigentümer einzuschränken. Die wegbegleitenden Zaunanlagen sollen dabei möglichst filigran sein und nicht höher als bis knapp über Kopfhöhe reichen, ohne das Sicherheitsbedürfnis einzuschränken. Attraktive Ausblicke aus den höhergelegenen privaten Gartenbereichen auf den Griebnitzsee werden so offen gehalten. Idealerweise wird dies erreicht, ohne dass der Einschnitt des Uferwegs wahrgenommen wird. An besonderen Orten, öffentlichen Zugängen und Aufweitungen entstehen differenzierte Aufenthaltsmöglichkeiten am und auf dem Wasser, die das attraktive Erholungs- und Ufererlebnis möglich machen.
Typologie A
Ein transparenter Zaun wird beidseits des Uferwegs auf einem niedrigen Sockel platziert. Die Tore auf der Land- und der Uferseite werden nicht in der direkten Achse zwischen Gebäude und Steg platziert, sondern am Grundstücksrand. Eine uferseitige Terrasse wird abgewandt und blickgeschützt vom Tor angeordnet. Der Uferweg entlang des flach ansteigenden Grundstücks wird nur in Teilbereichen mit einer Hecke eingefasst, überwiegend wachsen die Gehölze frei und sind landschaftlich angeordnet. Verschiedene Sitzbereiche lassen sich leicht und geschützt integrieren. Eine Schmuckpflanzung schirmt die Terrasse vor öffentlichen Blicken ab und ermöglicht gleichzeitig einen attraktiven Blick auf den See.
Typologie B
Ein transparenter Zaun wird beidseits des Uferwegs auf einem niedrigen Sockel platziert. Die Tore auf der Land- und der Uferseite werden nicht in der direkten Achse zwischen Gebäude und Bootshaus platziert, sondern am Grundstücksrand. Eine uferseitige Terrasse kann blickgeschützt vom Tor dem Bootshaus zugeordnet werden. Der Uferweg entlang des steil ansteigenden Grundstücks wird nur in Teilbereichen als Hecke eingefasst, überwiegend wachsen die Gehölze frei und sind landschaftlich angeordnet. Sitzbereiche lassen sich durch eine Hangmodellierung integrieren. Eine Schmuckpflanzung schirmt die Terrasse vor öffentlichen Blicken ab und ermöglicht gleichzeitig einen attraktiven Blick über das Bootshaus auf den See.
Typologie C
Der Uferstreifen wird naturnah ohne Aufenthaltsbereiche gestaltet. Landseitig wird der transparente Zaun auf einem niedrigen Sockel platziert. Das Gartentor wird nicht in der Gebäudeachse platziert, sondern am Grundstücksrand. Eine landschaftliche, frei wachsende Gehölzpflanzung begleitet den Uferweg entlang des steil ansteigenden Grundstücks. Einzelne Heckenkörper staffeln sich versetzt den Hang hinauf und können verschiedene Gartenbereiche vor Einsicht schützen. Eine Schmuckpflanzung schirmt die Terrasse vor öffentlichen Blicken ab und ermöglicht gleichzeitig einen attraktiven Blick auf den See.
Typologie D
Der Uferweg verläuft direkt oberhalb der Uferspundwand. Dieser vorgelagert werden Vertical Wetlands. Dabei handelt es sich um künstlich geschaffene, lineare Minimalhabitate. Auf diese Weise entstehen sowohl oberhalb als auch unterhalb der Wasseroberfläche neue Lebensräume für Fauna und Flora. Auch gestalterisch erfährt das Ufer in diesen Bereichen damit eine große Aufwertung.
Landseitig wird der transparente Zaun auf einem niedrigen Sockel platziert. Das Gartentor wird nicht in der Gebäudeachse platziert, sondern am Grundstücksrand. Eine landschaftliche, frei wachsende Gehölzpflanzung begleitet den Uferweg entlang des steil ansteigenden Grundstücks. Aufgrund der Wasserlage des Uferwegs sind der private Gartenbereich und der Abstand zu Aufenthaltsbereichen größer als in den anderen Typologien. Der landseitige steile Anstieg erhöht zudem den Sichtschutz auf die privaten Berieche. Einzelne Heckenkörper staffeln sich versetzt den Hang hinauf und können verschiedene Gartenbereiche vor Einsicht schützen. Eine Schmuckpflanzung schirmt die Terrasse vor öffentlichen Blicken ab und ermöglicht gleichzeitig einen attraktiven Blick auf den See.
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