Harfe

... ein universelles Musikinstrument
Wir sehen die Großaufnahme von vielen Saiten einer Harfe - und zwei Hände, die sie zupfen und in Schwingung versetzen.
© pexels: Jan van der Wolf

Die Harfe ist ein tolles, vielsaitiges(!) und vielseitiges Instrument. Neben zauberhaften, zeitlosen Klängen kann man darauf auch Modernes und Poppiges spielen – Klassik, Jazz, Filmmusik, Folk und Weltmusik ebenso wie Liedbegleitung und Improvisation. Mit der Harfe kannst du auch im Ensemble oder in einem Orchester spielen und dich selbst und andere begleiten.

In einer Orchesterumgebung sehen wir eine große Konzertharfe. Dahinter sitzt verdeckt ein Mensch, der sie spielt. Noten und ein Mikrofon sind ebenfalls zu erkennen.
© Emma Richter

Große Konzertharfen sind vielfach in Filmmusiken zu hören

Ein junges Mädchen spielt in häuslicher Umgebung eine Harfe. Es wirkt konzentriert und versunken
© heidi-yanulis

Versunken im Klang der Harfe

Harfespielen ist gar nicht so schwer, wie es aussieht oder oft geglaubt wird. 

Die Harfe ist ein sehr „anfängerfreundliches“ Instrument, denn jeder gezupfte Ton klingt allein schonmal schön und selbst einfache Stücke klingen bald schon „richtig gut“. Ab etwa acht Jahren kannst du mit dem Unterricht an der Harfe beginnen.

Auf einem Balkon sind 3 verschiedenen große Harfen positioniert. Ihre Hölzer leuchten warm.
© S. Hudak

Kunstwerke aus Holz und Saiten

Harfen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Bauformen, mit unterschiedlicher Anzahl an Saiten und mit verschiedenem Saitenmaterial. Bis die Harfe zu der großen „Konzertharfe“ wurde, wie wir sie heute in Orchestern kennen, hat sie eine lange Geschichte hinter sich.

Die Harfe ist ein sehr altes Instrument. 

Man findet Harfen auf Abbildungen aus Mesopotamien und Ägypten aus der Zeit von etwa 3000 v. Chr. Auch in der Bibel ist sie erwähnt. Harfeninstrumente gab und gibt es auf allen Kontinenten und bei verschiedenen Kulturen in unterschiedlichen Formen. Auch in Europa hatten die Harfen durch die Jahrhunderte viele verschiedene Bautypen. Die moderne Doppelpedalharfe wurde erst im 19. Jahrhundert entwickelt und ist heute Standard in klassischen Orchestern. Die modernste Harfenentwicklung ist die Elektro-Harfe, die man an Verstärker und Mischpult anschließen kann.

In malerischem verschwommenen Naturgrün sehen wir eine Hakenharfe
© Pexels/ Vozradui

Mechanik einer Hakenharfe

Für den Beginn des Harfenspiels sind Hakenharfen (auch Klappenharfen, manchmal auch keltische Harfen genannt) geeignet. Sie sind kleiner, leichter und auch günstiger als Pedalharfen. Durch die Klappen (früher Haken) am geschwungenen Hals kann man die Tonhöhe der Saite jeweils um einen Halbton erhöhen. Die Spieltechnik auf Hakenharfen und Pedalharfen ist gleich. Das bedeutet, wenn du auf der Hakenharfe beginnst, kannst du später leicht auf andere Harfen wechseln. Wichtig ist, dass du eine Harfe hast, die zu deiner Größe passt.

In einer etwas nüchternen Kirche musiziert ein kleines Barock-Ensemble mit jungen Spielerinnen und Spielern. Es werden eine Harfe, ein Cembalo, ein Cello, Violine und Flöte verwendet.
© S. Hudak

Ein Barockensemble der Städtischen Musikschule mit Harfenistin

An der Musikschule stehen für den Unterricht zwei Hakenharfen unterschiedlicher Größe zur Verfügung. 

Informationen zu Beschaffung eines (Leih-)Instruments bekommst du durch die Harfenlehrerin an der Musikschule.

Wir stellen den Kontakt gerne her: 0331 289 67 64 (Verwaltung der Städtischen Musikschule) oder musikschule@rathaus.potsdam.de.