Fachkreis Frühe Hilfen und präventiver Kinderschutz

Potsdamer Netzwerk von Fachkräften für Schwangere, werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern
Frühe Hilfen Austausch

Der Potsdamer Fachkreis Frühe Hilfen und präventiver Kinderschutz: 

  • besteht aus Fachkräften der Verwaltung (geschäftsbereichsübergreifend), freier Anbieter aus den Arbeitsbereichen Frühe Hilfen sowie von Trägern, die beruflich mit werdenden Eltern und Familien mit Kindern bis einschließlich des dritten Lebensjahres im Kontakt stehen.
  • trifft sich mindestens dreimal jährlich zu einer ständigen Sitzung und nach Bedarf zu Arbeitssitzungen für die Vor- und Nachbereitungen in kleineren Gruppen. Zusätzlichen nehmen die Mitglieder an gemeinsamen Fortbildungen teil.
  • wird durch den öffentlichen Träger (in der Umsetzung durch die Koordination des Potsdamer Netzwerkes Frühe Hilfen) hauptverantwortlich organisiert. Die Mitglieder des Fachkreises unterstützen aktiv die Durchführung.  
     
Gesetzlichen Grundlagen zum Netzwerk 
Rahmenbedingungen für verbindliche Netzwerkstrukturen im Kinderschutz (§ 3 KKG - gemäß Bundeskinderschutzgesetz)
  
(1) In den Ländern werden insbesondere im Bereich Früher Hilfen flächendeckend verbindliche Strukturen der Zusammenarbeit der zuständigen Leistungsträger und Institutionen im Kinderschutz mit dem Ziel aufgebaut und weiterentwickelt, sich gegenseitig über das jeweilige Angebots- und Aufgabenspektrum zu informieren, strukturelle Fragen der Angebotsgestaltung und -entwicklung zu klären sowie Verfahren im Kinderschutz aufeinander abzustimmen.
 
(2) In das Netzwerk sollen insbesondere Einrichtungen und Dienste der öffentlichen und freien Jugendhilfe, Leistungserbringer, mit denen Verträge nach § 125 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch bestehen, Gesundheitsämter, Sozialämter, Schulen, Polizei- und Ordnungsbehörden, Agenturen für Arbeit, Krankenhäuser, Sozialpädiatrische Zentren, Frühförderstellen, Beratungsstellen für soziale Problemlagen, Beratungsstellen nach den §§ 3 und 8 Absatz 1 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes, Einrichtungen und Dienste zur Müttergenesung sowie zum Schutz gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen, Mehrgenerationenhäuser, Familienbildungsstätten, Familiengerichte und Angehörige der Heilberufe einbezogen werden.
 
(3) Sofern Landesrecht keine andere Regelung trifft, soll die verbindliche Zusammenarbeit im Kinderschutz als Netzwerk durch den örtlichen Träger der Jugendhilfe organisiert werden. Die Beteiligten sollen die Grundsätze für eine verbindliche Zusammenarbeit in Vereinbarungen festlegen. Auf vorhandene Strukturen soll zurückgegriffen werden.
 
Netzwerke Frühe Hilfen (§ 22 BbgKJG - gemäß dem Brandenburger Gesetz für Kinder und Jugendliche)

(1) Der überörtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe fördert im Rahmen seiner Zuständigkeit und der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Netzwerke gemäß § 3 Absatz 1 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz. Die altersgerechte Entwicklung von Kindern sowie werdende Eltern und Familien mit Kindern bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres sollen frühzeitig und nachhaltig unterstützt und die werdenden Eltern und Familien mit Kindern bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres sollen in ihren Kompetenzen und ihrer Verantwortung gestärkt werden. Die Netzwerke Frühe Hilfen sollen über eine flächendeckende interdisziplinäre Netzwerkstruktur verfügen.

(2) Zur Erfüllung der Aufgaben nach Absatz 1 sollen die in § 3 Absatz 2 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz benannten Leistungsträger und Institutionen im Rahmen der Zuständigkeiten in den Netzwerken Frühe Hilfen mitwirken. Für die Koordination der verbindlichen Zusammenarbeit gilt § 21 Absatz 1 entsprechend.

Aufgaben des Fachkreises

Der Fachkreis Frühe Hilfen und präventiver Kinderschutz nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr:

  • Die Mitglieder informieren sich gegenseitig über eigene Angebote und Maßnahmen, Erfahrungen im Arbeitsgebiet sowie Kooperationen außerhalb des Fachkreises.
  • Die Mitglieder erörtern die Kooperation mit den Netzwerken „Kinderschutz“, „Gesunde Kinder“ und "Frühförderung“, tauschen sich zu Formen der Vernetzung und Kooperation aus, erarbeiteten Empfehlungen und setzen diese um.
  • Die Mitglieder planen und organisieren Fortbildungen und Fachtage im Bereich der Frühen Hilfen.
  • Die Mitglieder tauschen sich zum Stand der Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsbereichen aus. Dabei informieren sich die Mitglieder gegenseitig über Handlungsumsetzungen, Regularien und Ähnliches, um anschließend auf dieser Grundlage die Schnittstellen der Zusammenarbeit anzupassen.
  • Die Mitglieder tauschen sich zu Formen der Öffentlichkeitsarbeit aus und setzen Öffentlichkeitsarbeit um.
  • Die Mitglieder werten die durch den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie erstellte Auswertung der Kindeswohlgefährdungsmeldungen aus und erörtern Rückschlüsse für die Arbeit im Bereich der Frühen Hilfen und des Kinderschutzes.
  • Der Fachkreis setzt sich mit Fachkonzepten der Bereiche Frühe Hilfen und Kinderschutz in der Landeshauptstadt Potsdam und auf Landes- und Bundesebene auseinander und stellt diese Erkenntnisse in Bezug zu den örtlichen Bedingungen und eigenen Erfahrungen.
  • Die Mitglieder stellten nach Bedarf und Notwendigkeit Erkenntnisse zum Themenbereich Frühe Hilfen in Form eines Berichtes, einer Präsentation, eines Positionspapieres oder Ähnlichem dar.
  • Die Mitglieder beraten über Maßnahmen und Angebote zur Förderung im Rahmen der Bundesstiftung Frühe Hilfen (Die Antragstellung verbleibt in der Verantwortung des öffentlichen Trägers).
Bereiche und Mitglieder des Fachkreises 

Für Anliegen an den Fachkreis, unter Beachtung der beschriebenen Aufgaben und Arbeitsbereiche, wenden Sie sich bitte an das Mitglied des jeweiligen Bereiches oder an den Vorsitz.

BereichMitgliedKontakt
Koordination Frühe Hilfen und präventiver Kinderschutz (LHP)Kelch, MarcoFruehehilfen@rathaus.potsdam.de
Koordination Kinderschutz (LHP)N.N.Kinderschutzkoordination@rathaus.potsdam.de
Allgemeiner Sozialer Dienst (LHP)Hothorn, KatjaKatja.Hothorn@rathaus.potsdam.de
Familienhebammen … / Familienbegrüßungsdienst (LHP)Lehmann, MaraFamilienhebammen@rathaus.potsdam.de
Kindertagespflege (LHP)Gorgas, Lindalinda.gorgas@rathaus.potsdam.de
Kindertageseinrichtungen - Fachberatung (LHP)Thiede, MadeleineMadeleine.Thiede@rathaus.potsdam.de
Kindertageseinrichtungen freie Träger /
Kinderkrippe

Schiefelbein, Claudia

Struck, Anne 

claudia.schiefelbein@froebel-gruppe.de

anne.struck@froebel-gruppe.de

Öffentlicher Gesundheitsdienst / 
Frühförderung

Ide, Alexandra

Seibt, Ingrid Dr. 

Lindner, Karen

alexandra.ide@rathaus.potsdam.de

ingrid.seibt@rathaus.potsdam.de

Karen.Lindner@rathaus.potsdam.de

Familien- und Eltern-Kind-ZentrenHänsel, BeateHaensel.Beate@ejf.de
Familienförderung (LHP)Kohnke, AnjaAnja.Kohnke@rathaus.potsdam.de
Frühberatung / Interdisziplinäre SprechstundeKeßner, Ann-Kathrina.kessner@familienzentrum-potsdam.de
Familien- und Erziehungs-
beratungsstellen

Becker, Nicole

Schmidt-Fuchs, Angela

Becker.Nicole@ejf.de

A.Schmidt-Fuchs@caritas-brandenburg.de

Frühe Hilfen in KlinikZgoda, SarahSarah.Zgoda@oberlinhaus.de
Netzwerk Gesunde Kinder

Vry, Marie

Reinwaldt, Kerstin

nw.gesunde-kinder-potsdam@ejf.de
Netzwerk Frühförderung

Teschner, Ulrike

Gellendin, Astrid 

Teschner.Ulrike@ejf.de

astrid.gellendin@awo-potsdam.de

Sozialpädiatrisches Zentrum

Sanne, Katharina

Wahl, Heike

Katharina.Sanne@klinikumwb.de

Heike.Wahl@klinikumwb.de

Kinder- und Geburtskliniken

Bera, Doreen

Domke, Mandy

doreen.bera@klinikumwb.de

Mandy.Domke2@klinikumevb.de

Schwangerenberatungsstellen

Theil, Stefanie

Richter, Dörte

s.theil@drk-potsdam.de

doerte.richter@profamilia.de

KindertherapieScholz, Constanzeconstanze.scholz@api-potsdam.de
PflegekinderdienstJende, BirgitBirgit.Jende@potsdam-mittelmark.de
Mutter-Kind-Wohnen / KinderkriseneinrichtungenFritze, JuliaFritze.Julia@ejf.de
Termine zum Fachkreis

Der Fachkreis trifft sich im Jahr 2026 zu folgenden Terminen:

  • 20.02.2026
  • 26.06.2026
  • 09.10.2026
Verleih von technischen Geräten

Für Fachkräfte in den Potsdamer Frühen Hilfen besteht die Möglichkeit, sich folgende technische Geräte für die berufliche Verwendung für einen vereinbarten Zeitraum auszuleihen: 

  • 3 Übersetzungsgeräte Vasco Translator V4
  • 1 Minibeamer
  • 3 Tablets
  • 1 Laptop 

Hierzu wenden Sie sich bitte an den unten genannten Kontakt.

Logoleiste Bundesstiftung Frühe Hilfen und Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend