1. - 3. September 2011
1. September, 19.30 Uhr - "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens"
2. September, 19.30 Uhr - "Das Flötenkonzert von Sanssouci"
3. September, 19.30 Uhr - "Der letzte Mann"
Große Filme der deutschen Kinogeschichte mit Orchesterbegleitung vor der Kulisse der Neuen Orangerie in der Parkanlage Sanssouci!
Die UFA zeigt vom 1.- 3. September open air mit „Der letzte Mann" und „Nosferatu" zwei der wichtigsten Filme des Weimarer Kinos sowie mit „Das Flötenkonzert von Sanssouci" einen der ersten Tonfilme. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg wird die beiden Stummfilme mit Originalpartituren live begleiten.
Die UFA ist eine der ältesten und profiliertesten deutschen Unterhaltungsmarken. Sie präsentiert sich heute als leistungsstarker Programmkreateur, der in den vergangenen Jahren seine Marktführerschaft als Film- und Fernsehproduzent kontinuierlich ausgebaut hat. Hauptsitz der UFA ist Potsdam.
„Die UFA Filmnächte werden Filme des deutschen Expressionismus und andere bedeutende Werke der Filmgeschichte vor einer wunderbaren Kulisse einem großen Publikum zugänglich machen. Wir wollen damit gern die Avantgarde der Filmkunst ehren, die damals für die historische UFA tätig war. Denn Deutschland war in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts weltweit Innovationsführer für den Film und setzte kreative Maßstäbe, die bis heute ihre Gültigkeit haben," so UFA-Chef Wolf Bauer.
Prominente Paten werden in einem kurzen Vortrag in die filmhistorischen Hintergründe einführen.
Die UFA Filmnächte finden im Rahmen des Themenjahrs „2011 Potsdam Stadt des Films" statt und werden von der Landeshauptstadt Potsdam, vom Filmmuseum Potsdam, der Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung und Transit Film unterstützt.
Am 1. Juni startet der Vorverkauf für dieses einzigartige Kulturevent. Auf
www.ufa-filmnaechte.de/tickets.html und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sind Karten zum Preis von 16,- Euro für den Tonfilm und 22,- Euro für die Stummfilme erhältlich.
Die UFA Filmnächte werden von der Landeshauptstadt Potsdam, vom Filmmuseum Potsdam, der Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung und Transit Film unterstützt. Medienpartner sind das RBB Fernsehen und Radio Eins.
Kontakt:
Kristian Müller
UFA - Marketing & Kommunikation
Telefon 0331 / 70 60 - 378
Telefax 0331 / 70 60 - 380
kristian.mueller@UFA.de
www.UFA.de
Zu den Filmen im Einzelnen:
„Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens", uraufgeführt 1922.
Der Film beruht auf einer nicht autorisierten Adaption von Bram Stokers Roman Dracula und erzählt die Geschichte des Grafen Orlok, eines Vampirs aus den Karpaten. „Nosferatu" gilt als einer der ersten Horrorfilme und übte mit seiner visuellen Gestaltung einen großen Einfluss auf das Genre aus. Zugleich gilt das Werk mit seiner dämonischen Hauptfigur und seiner traumartigen, gequälte Seelenzustände spiegelnden Inszenierung als wichtiges Werk des Kinos der Weimarer Republik.
„Das Flötenkonzert von Sanssouci", uraufgeführt am 19. Dezember 1930.
Der erste Tonfilm um Preußenkönig Friedrich den Großen. Aufgrund seiner antirepublikanischen Untertöne kam es anlässlich der Uraufführung zu Straßenschlachten mit linken Gruppierungen. In der Hauptrolle der un-vermeidliche Otto Gebühr: Die Rolle des Preußenkönigs bestimmte seine gesamte Laufbahn als Filmschauspieler. Erzählt wird das Abenteuer eines preußischen Offiziers und Spions am Dresdner Hof, das schließlich mit dem Beginn des Siebenjährigen Krieges durch Friedrich II. endet.
„Der letzte Mann", uraufgeführt am 23. Dezember 1924.
Unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau brilliert Emil Jannings, der größte Schauspieler seiner Epoche, in der zeitlosen Darstellung eines Mannes, der mit dem Verlust seiner Portiersuniform und zum Toilettenmann degradiert auch seine Würde verliert - bis er in dem überraschenden und wundersamen Schluss des Films von einem Hotelgast ein Vermögen erbt. Bedeutung für die Filmgeschichte erlangte der Film durch eine neue Kameratechnik, die bewegliche, "entfesselte" Kamera mit der Carl Freund, einer der berühmtesten Kameraleute der UFA hier erstmals arbeitete.