Ein vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geführtes Konsortium hat in der Zeit von Januar 2010 bis Ende September 2010 die Klimaschutzstrategie für Potsdam entwickelt. Die Brandenburgische Landeshauptstadt hatte Anfang 2010 eine Gruppe von Instituten und Unternehmen beauftragt, Konzepte für die Einsparung von Treibhausgas-Emissionen und die Anpassung an den Klimawandel bis zum Jahr 2050 zu entwerfen. Das sogenannte integrierte Klimaschutzkonzept wurde mit Hilfe von Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert.
Die Landeshauptstadt Potsdam hat sich ambitionierte Ziele zum lokalen Klimaschutz gesetzt. Bis zum Jahr 2020 sollen die Kohlendioxidemissionen gegenüber denen des Jahres 2005 um 20 % gesenkt werden, bis 2050 sollen nur noch 2,5t/CO2 pro Einwohner pro Jahr emittiert werden.
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