Demokratie jetzt oder nie!

Die Potsdamer Lindenstraße 54/55:
Vom "Haus des Terrors" zum "Haus der Demokratie".
Die friedliche Revolution. Potsdam 1989/90. 

Als die Massendemonstrationen im Herbst 1989 die Machtstrukturen der SED erschüttern und das Ende des DDR-Geheimdienstes einleiten, gibt die Stasi das „Lindenhotel" als Untersuchungsgefängnis und Verhörzentrale auf. Anfang 1990 übernehmen die demokratischen Parteien und Bewegungen aus der Stadt und dem DDR-Bezirk Potsdam die Verhörzentrale als ihr erstes Arbeitsdomizil.
Aus einem „Haus des Terrors" wird ein „Haus der Demokratie".

Die Ausstellung erzählt die Geschichte der friedlichen Revolution in der Stadt und im Bezirk Potsdam.
Sie führt in die Verhältnisse während der 1980er Jahre ein, veranschaulicht die Bildung oppositioneller Gruppen Ende der 1980er Jahre und die Entwicklung im Jahr 1989 bis hin zu den Massenprotesten und Gründungen demokratischer Parteien und Vereinigungen, die Anfang 1990 Einzug in das „Lindenhotel" halten. Hier wird die erste freie Volkskammerwahl in der DDR vorbereitet, deren Ergebnis die SED endgültig ihrer Macht beraubt und zur Einheit Deutschland führt.