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    130 Veranstaltungen im Themenjahr „Potsdam 2011 – Stadt des Films“

    Pressemitteilung vom 22. Dezember 2011:

    Die Landeshauptstadt Potsdam feiert 2011 den Film und blickt damit auf eine lange währende, national wie international bedeutende und deutschlandweit einzigartige Filmtradition zurück. 1911 wurde der Grundstein für das erste Filmstudio gelegt, 1912 fiel die erste Klappe für den Film „Totentanz" mit Asta Nielsen in der Hauptrolle. Mit dem Potsdamer Filmjahr 2011 werden die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf" (HFF), der Filmpark Babelsberg und das Filmmuseum Potsdam sowie sehr viele weitere Akteure diese langjährige Filmtradition mit rund 130 Veranstaltungen Revue passieren lassen und auch einen Blick in die Zukunft des Films in unserer Stadt wagen.

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    Die aktuelle Präsentation zum Themenjahr "Potsdam 2011 - Stadt des Films"

    Film ist ein wesentlicher Bestandteil des Branchenkompetenzfeldes „Medien" der Landeshauptstadt Potsdam. Im Filmjahr steht Film synonym für alle bewegten Bilder auf allen medialen Plattformen.

    Die Präsentation zeigt u.a. eine Auswahl an Projekten und Veranstaltungen des Themenjahres 2011.

    Die Landeshauptstadt Potsdam feiert 2011 den Film

    Pressemitteilung vom 7.7.2010


    Seit 1912 wird in der Landeshauptstadt Potsdam Filmgeschichte geschrieben. Oberbürgermeister Jann Jakobs ist stolz darauf: „Kaum eine andere deutsche Stadt kann auf eine so lange währende, national wie international bedeutende Filmtradition blicken. Zahlreiche prominente Drehbuchautoren, Filmproduzenten, Regisseure, Schauspieler, Szenen-, Kostüm- und Maskenbildner sowie viele andere Akteure des Mediums Film haben in Potsdam-Babelsberg ihre Spuren hinterlassen und verhalfen der heutigen Medienstadt Babelsberg zu Wertschätzung und Renommee. Wir haben die älteste Filmhochschule Deutschlands in der Stadt und einen touristischen Themenpark Film, den es so in Deutschland kein zweites Mal gibt. Zahlreiche große und kleine Unternehmen leben mit dem und vom Film in Potsdam. Mit dem Potsdamer Filmjahr 2011 werden wir in enger Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf" (HFF), dem Filmpark Babelsberg und dem Filmmuseum Potsdam sowie sehr vielen anderen wichtigen Akteuren diese langjährige Filmtradition Revue passieren lassen und eine Blick in die Zukunft des Films in unserer Stadt wagen. Film ist ein unverwechselbarer Bestandteil der Marke Potsdam."

    Jann Jakobs stellte heute im Rahmen einer Pressekonferenz zusammen mit HFF, Filmpark, Filmmuseum und Studio Babelsberg das Konzept des Filmjahres sowie ausgewählte Veranstaltungen vor. Dr. Bärbel Dalichow, Direktorin des Filmmuseums Potsdam, hob in diesem Zusammenhang hervor: „Hier bei uns werden seit fast 100 Jahren bewegte und bewegende Bilder hergestellt. Es begann mit einer Manufaktur und heute gehören Babelsberger Bildermacher zur global agierenden Medienindustrie. Hier in Potsdam wurden nicht zufällig die erste Filmhochschule und das erste Filmmuseum Deutschlands gegründet. Endlich nimmt sich unsere Stadt dieses großen Themas wirklich an!"

    Friedhelm Schatz vom Filmpark bekräftigt dies mit folgenden Worten: „Wenn Potsdam 2011 endlich das Jahr des Films feiert, so ist das umfassend erfreulich. Medien - neben Schlössern und Wissenschaft - sind ein wesentlicher Bestandteil im Dreiergestirn der Alleinstellungsmerkmale dieser Stadt und das werden wir den Einwohnern und den Gästen aus aller Welt zeigen. Wir als Filmpark Babelsberg sind gern dabei und bringen uns ein. Die Agentennacht, die wir zusammen mit dem Filmorchester Babelsberg organisieren und produzieren, wird ein besonderes Spektakel auf der Glienicker Brücke. Das Filmparkprogramm 2011 wird einige Highlights bieten und der Nachbau des historischen Glasateliers, dem ersten Studio hier auf dem Gelände, wird rechtzeitig zum großen Volks- und Bürgerfest ‚100 Jahre Film- und Medienstadt‘ im September 2011 fertig. Ein aufregendes Jahr rollt auf uns zu."

    Christoph Fisser, Vorstand der Studio Babelsberg AG: „Im Filmjahr werden wir uns aktiv beteiligen - z. B. am Tag der offenen Tür. Potsdamer und ihre Gäste können so für einen Tag hinter die Kulissen des weltweit ältesten Großatelier-Filmstudios blicken und die Synergien der Medienstadt erleben. Denn es sind besonders diese Synergien und das einzigartige kreative Potenzial der Region, die uns in den letzten Jahren so erfolgreich gemacht haben. Im Jahr darauf, 2012, wird Studio Babelsberg 100 Jahre alt und dieses Jubiläum auch gebührend gefeiert."

    Geschichte und Gegenwart der einzigartigen und traditionsreichen Filmlandschaft werden mit zahlreichen Highlights wie Open-Air-Filmvorführungen, Ausstellungen, Filmfestivals, Premierenfeiern, speziellen Stadtführungen, Tagungen und Kongressen zelebriert. Durch einen Kooperationsvertrag zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und der Hochschule für Film und Fernsehen wurde die Etablierung eines speziellen Projektbüros unter der Leitung von Prof. Dr. Elizabeth Prommer möglich. „Die Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf ist auf Grund ihrer einzigartigen Stellung, u.a. durch ihren Sitz an diesem historischen Standort, als einzige Kunsthochschule des Landes Brandenburg, die speziell für die Medienindustrie und damit auch diesen Produktionsstandort ausbildet, geradezu prädestiniert, die Federführung des Projektes ‚Potsdam 2011 - Stadt des Films‘ zu übernehmen und die wissenschaftlichen und künstlerischen Aktivitäten bezüglich des Themenjahres Film zu koordinieren", hebt dessen Präsident, Prof. Dieter Wiedemann, hervor.

    Das Projektbüro koordiniert und organisiert gemeinsam mit den Medienschaffenden vor Ort, den Kultureinrichtungen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen das Potsdamer Filmjahr.

    Auf folgende Veranstaltungen können sich Bewohner und Besucher Potsdams im nächsten Jahr freuen.

    • Zu Beginn jeden Monats lässt sich in der Landeshauptstadt Potsdam ein Filmschauplatz aufspüren. Den Besuchern eröffnen sich dadurch bekannte Orte aus einer neuen Perspektive oder ihnen bisher fremde Drehorte.
    • Freilichtkinovorführungen an den Originalschauplätzen in Potsdam laden zum Neu-oder Wieder-Entdecken von Filmen ein.
    • Die Glienicker Brücke ist als Ort von drei großen Agentenaustauschen während des Kalten Krieges weltbekannt. Im Themenjahr „Potsdam 2011 - Stadt des Films" nimmt sich der Filmpark Babelsberg des Themas an. Zur „Agentennacht an der Glienicker Brücke" wird ein effektvolles Spektakel der Elemente das Genre Agentenfilm aufnehmen. Ob zu Wasser, Land oder Luft, inszeniert werden halsbrecherische Stunts, effektvolle Lichtinstallationen und Pyroeffekte, dem Zuschauer einen Ausschnitt von Action-Szenen aus internationalen Filmen präsentiert und in seinen Bann ziehen.
    • Der Park Sanssouci mit seinen berühmten Schlössern zählt zu den bedeutendsten Parkanlagen Europas und zum UNESCO-Welterbe. Zahlreiche Filmemacher haben dieses historische Ambiente bereits für Dreharbeiten genutzt. Am UNESCO-Tag laden die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten und die Landeshauptstadt Potsdam in den Park Sanssouci, um das Weltkulturerbe aus einer filmischen Perspektive neu zu entdecken. Filmvorführungen, Film-Live-Musik mit dem Filmorchester Babelsberg und spezielle Führungen bestimmen den UNESCO-Tag 2011.
    • Der historische Stadtkern wird einmal mehr zur Potsdamer Erlebnisnacht zum großen Bürgerfest und 2011 erstmalig zur Film-Erlebnisnacht.
    • Die Schiffbauergasse lockt unter anderem mit einer interessanten Ausstellung im Kunstraum, wo bekannte Filmschaffende, wie Schauspieler, Regisseure oder Kameramänner aus einer neuen Perspektive vorgestellt werden. Ob Bildende Kunst, Fotografie oder Malerei, die Ausstellung zeigt eine weitere Facette künstlerischen Schaffens dieser Doppelkünstler.
    • Das Angebot der Kulturträger in Potsdam, seien es Filmlivekonzerte im Nikolaisaal, oder Filmadaptionen im Hans Otto Theater fließen ebenfalls in das vielfältige Programm während des Filmjahres ein und kommen unter dem Filmaspekt noch einmal besonders zum Tragen.
    • Mit einem Kino im Zirkuszelt lässt das „Kino anno dazumal" das Filmerleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder aufleben.
    • Bei allen nostalgischen Spuren kommt die Zukunft des Filmschaffens 2011 nicht zu kurz: In einem 360° Grad Kino können sich die Besucher einem neuartigen Filmerleben widmen und werden mittels einer aufwändigen Installation des Künstlers Frank Geßner, durch 2000 Jahre Bildgeschichte geführt. Einzigartig in seiner Art in ganz Deutschland werden in einer Rotunde auf 12 Leinwänden Filme projiziert, die einen Ausblick auf die Zukunft des Kinos geben. Die Installation „ALIAS Yederbeck" wird auf dem Gelände der Schiffbauergasse stattfinden.
    • Unter dem Titel „Babelsberg - Facetten einer Filmstadt" wird es das neue Angebot einer Stadtrundfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Thema Film geben.
    • Die Winteroper 2011 wird von Regisseur Andreas Dresen inszeniert. Der Titel lautet „Filmstar Figaro - Mozarts ‚Hochzeit des Figaro‘ im Fernsehzimmer Friedrichs des Großen
    • Am 3. November 2011, 100 Jahre nach der Grundsteinlegung des ersten Ateliers, eröffnet das Filmmuseum Potsdam seine neue Dauerausstellung über die wechselvolle Potsdamer Filmgeschichte. Die Besucher erleben das Filmemachen im Kontext von fünf verschiedenen Gesellschaftssystemen, eine weltweit einzigartige Konstellation.
    • Kinder und Jugendliche werden im Rahmen des schulischen Angebots an den Film herangeführt.
    • Tagungen und Kongresse beschäftigen sich sowohl mit den vergangenen also auch den künftigen Filmgeschichte.

    Weitere Informationen unter www.Filmjahr.potsdam.de

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