Pressemitteilung Nr. 368 vom 24.08.2026 Eröffnung der Grundschule Krampnitz im Potsdamer Norden

Neuer Lernort für bis zu 600 Kinder / kommunaler Hort bietet bis zu 350 Plätze
Bert Nicke, Juliane Niemeyer und Torsten Wiegel bei der Eröffnung der Grundschule Krampnitz im Potsdam Norden
© LHP/ Friederike Herold

Für rund 50 Erst- und Zweitklässler im neuen Potsdamer Stadtteil Krampnitz war der erste Schultag besonders aufregend. Gemeinsam mit dem Beigeordneten für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Torsten Wiegel, dem Geschäftsführer des Entwicklungsträgers Potsdam GmbH, Bert Nicke, der kommissarischen Schulleitung Juliane Niemeyer und der Hortleitung Dominik Willmann erkundeten sie heute ihre neue Schule. Mit der Eröffnung der Grundschule Krampnitz fiel zugleich der Startschuss für den neuen Bildungs- und Betreuungsstandort im Potsdamer Norden.

Die drei- bis vierzügige Grundschule bietet künftig Platz für bis zu 600 Kinder. Im dazugehörigen kommunalen Hort stehen darüber hinaus 350 Betreuungsplätze zur Verfügung. Die 24. Potsdamer Grundschule in öffentlicher Trägerschaft startet zum Schuljahr 2026/2027 mit 36 Schülerinnen und Schüler in zwei ersten Klassen und 18 in einer zweiten Klasse.

„Mit der Grundschule Krampnitz schaffen wir einen modernen Lern- und Lebensort, der von Anfang an auf die Bedürfnisse von Kindern und Familien ausgerichtet ist. Schule und Hort sind hier nicht nur räumlich eng miteinander verbunden, sondern verstehen sich als gemeinsamer Bildungsraum. Dass heute die ersten Kinder durch die Türen gehen, ist deshalb ein besonderer Moment für Krampnitz und für die Bildungsstadt Potsdam. Ich freue mich sehr, dass wir den Kindern hier beste Voraussetzungen geben können, neugierig zu lernen, eigene Ideen zu entwickeln und gemeinsam zu wachsen“, sagt der Bildungsbeigeordnete Torsten Wiegel.

Auf dem ehemaligen Kasernengelände ist ein moderner Lernort entstanden. Das Schulgebäude verfügt über lichtdurchflutete Klassenräume, eine Lehrküche sowie umfangreiche Sportanlagen mit einer Dreifeldsporthalle und einem Sportplatz. Die Schule ist als offene Lernlandschaft gestaltet. Besonders prägend sind die sogenannten Lernhäuser, in denen Lern-, Spiel- und Betreuungsräume unter einem Dach zusammengeführt werden. Für den Hort entstehen dadurch kurze Wege und optimale Voraussetzungen für die enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften.

Die Baumaßnahme wurde durch die Entwicklungsträger Potsdam GmbH geleitet. Geschäftsführer Bert Nicke sagt dazu: „Heute wird sichtbar, was das neue Stadtquartier Krampnitz künftig auszeichnen soll: ein familienfreundliches Umfeld mit kurzen Wegen sowie modernen Bildungs- und Betreuungsangeboten. Mit der Eröffnung der Grundschule und des kommunalen Hortes erreichen wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg, Krampnitz zu einem lebendigen und attraktiven Stadtquartier zu entwickeln.“

Pädagogisch setzt die Grundschule Krampnitz auf ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Projekte, Naturerfahrungen, Spiel und Unterricht greifen ineinander und fördern Neugier, Selbstständigkeit und gemeinsames Lernen. Auch der Hort versteht sich als aktiver Bildungsraum, der Kreativität, soziales Miteinander und Erholung stärkt.

Bereits zum 1. August 2026 öffnete der kommunale Hort „Mumintal“ seine Türen für die Ferienbetreuung. Mit dem zweiten kommunalen Hort der Landeshauptstadt Potsdam wächst im neuen Stadtteil ein Angebot heran, das sich Jahr für Jahr erweitert: Aus zunächst 50 Kindern entwickelt sich Schritt für Schritt eine Einrichtung mit bis zu 350 Plätzen – ein zentraler Baustein für einen starken Ganztag.

Schule und Hort bilden von Beginn an einen gemeinsamen Bildungs- und Lebensraum, der den Kindern Orientierung, Kontinuität und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Der Ganztagsbereich wächst mit dem Stadtteil und mit den Kindern, unterstützt sie auch am Nachmittag in ihrer Entwicklung und eröffnet ihnen täglich neue Chancen.

Die beauftragte Lehrkraft zur Gründung der Schule, Juliane Niemeyer, sagt: „Ich freue mich wirklich sehr, unsere Schule jetzt mit Leben gefüllt zu sehen. Mit der Einschulung unserer neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler und der Begrüßung unserer zweiten Klassen ist der Startschuss gefallen. Jetzt geht es richtig los: Gemeinsam mit den Kindern, den Familien und unserem tollen Team wollen wir unsere Schule wachsen lassen und einen Ort schaffen, an dem wir gerne zusammen lernen und Neues entdecken.“

Der Schulneubau ist Teil des städtischen Schulentwicklungsplanes, der auf einen bedarfsgerechten Ausbau der Bildungsinfrastruktur abzielt. Der Schulstandort Krampnitz besteht fortan aus der Grundschule Krampnitz, dem kommunalen Hort „Mumintal“ und dem Nord-Gymnasium, welches diesen Interimsstandort bis zur Fertigstellung des eigenen Schulstandortes nutzt.

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