Nach rund zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit fand am Montag, den 6. Juli 2026, die Abschlussveranstaltung des Projekts „Zukunft kommunaler Berufe“ an der Fachhochschule Potsdam statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis kamen zusammen, um auf die gemeinsame Projektlaufzeit mit der Landeshauptstadt zurückzublicken, zentrale Ergebnisse zu diskutieren und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit zu entwickeln.
Ein Bestandteil der Zusammenarbeit war das Projekt „Arbeit(en) für die Stadt der Zukunft“, das im Sommersemester 2025 im Rahmen des Masterstudiengangs Urbane Zukunft an der Fachhochschule Potsdam durchgeführt wurde. Das jetzt fertiggestellte Buch wurde heute überreicht. Studierende entwickelten darin in enger Abstimmung mit Themenpatinnen und -paten aus der Stadtverwaltung konkrete Lösungsansätze zu fünf relevanten Fragestellungen - praxisnah, kreativ und zukunftsorientiert.
Zum Auftakt am Montag begrüßten Dieter Jetschmanegg, Geschäftsbereichsleiter Zentrale Verwaltung der Landeshauptstadt, und Prof. Dr. Tobias Schröder, Forschungsprofessor für nachhaltige urbane Entwicklungsstrategien an der Fachhochschule Potsdam, die Teilnehmenden. Im Anschluss wurden ausgewählte Projektergebnisse vorgestellt und die wichtigsten Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit präsentiert. Ein Fachimpuls zu den Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz für Hochschulen und Kommunen setzte zusätzliche Impulse für den fachlichen Austausch. Den Abschluss bildete eine offene Diskussionsrunde, in der die Projektergebnisse eingeordnet und Perspektiven für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und kommunaler Verwaltung erörtert wurden.
„Mit dem Projekt haben wir eine fundierte Grundlage geschaffen, um den künftigen Personal- und Kompetenzbedarf in der kommunalen Verwaltung besser zu verstehen und frühzeitig darauf reagieren zu können“, sagt Dieter Jetschmanegg, Geschäftsbereichsleiter Zentrale Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam. „Besonders wertvoll war dabei die enge Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Potsdam, die wissenschaftliche Expertise und kommunale Praxis erfolgreich miteinander verbunden hat. Die gewonnenen Erkenntnisse werden uns dabei unterstützen, die Verwaltung auch in Zukunft als attraktive und leistungsfähige Arbeitgeberin weiterzuentwickeln.“
Prof. Tobias Schröder ergänzt: „Hochschulen und Städte stehen vor überraschend ähnlichen Herausforderungen, sei es bei Fachkräftemangel und sinkenden Studierendenzahlen oder auch bei den gravierenden Veränderungen durch KI und Digitalisierung. Das Projekt hat gezeigt, dass es sinnvoll ist, diese Themen gemeinsam anzugehen und voneinander zu lernen.”
Die erarbeiteten Analysen, Handlungsempfehlungen und aufgebauten Netzwerke sollen eine wertvolle Grundlage bilden, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels auch künftig gemeinsam zu begegnen. Die Landeshauptstadt Potsdam bedankt sich bei allen Projektbeteiligten für ihr großes Engagement, ihre fachliche Expertise und die vertrauensvolle Zusammenarbeit.