Am 26. Juni 2026 laden vier Museen in Potsdams Mitte wieder zu einem kostenfreien Besuch ein. Die Aktion findet im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte, im Filmmuseum Potsdam, im Naturkundemuseum Potsdam und im Potsdam Museum an den vier Freitagen im Jahr statt – jeweils im letzten Monat eines Quartals.
„Die kostenfreien Museumstage haben sich als fester Bestandteil des Potsdamer Kulturkalenders etabliert. Die Museen werben mit diesem attraktiven Angebot nicht nur immer wieder für sich, sondern schaffen damit auch einen niedrigschwelligen Zugang, regelmäßig ein Museum zu besuchen und die neuen Sonderausstellungen zu erleben“, sagt Torsten Wiegel, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam.
Das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte öffnet am Aktionstag von 11 bis 18 Uhr. Besucherinnen und Besucher können die Dauerausstellung „Brandenburg.Ausstellung“ entdecken, die auf interaktive Weise rund 1000 Jahre brandenburgische Geschichte vermittelt. Historische Ereignisse werden mit aktuellen Fragestellungen verknüpft, und zahlreiche Mitmach-Stationen laden zum Nachdenken und Ausprobieren ein. Um 11:30 Uhr bietet das Museum eine öffentliche Führung durch die Ausstellung, die zentrale Themen und Hintergründe der brandenburgischen Geschichte vertieft.
Das Filmmuseum Potsdam, das älteste Filmmuseum Deutschlands, lädt von 10 bis 18 Uhr zum Eintauchen in die Welt des Films ein. In der interaktiven Dauerausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“ können Gäste spielerisch entdecken, wie aus Ideen große Filme werden – von der Produktion über Kamera und Schnitt bis zum fertiggestellten Film. Im Filmmuseum Potsdam zahlen an dem Tag Gruppen mit speziell gebuchten Führungen oder Einzelführungen den üblichen Gruppentarif.
Wer das Naturkundemuseum Potsdam besucht, kann von 9 bis 18 Uhr auf Spurensuche durch die Tierwelt Brandenburgs gehen. In der Dauerausstellung begegnen Besucherinnen und Besucher heimischen Tieren vom Adler bis hin zum Wolf – lebendig präsentiert in Dioramen und mit interaktiven Stationen. Im Aquarium im Untergeschoss können über 40 Fischarten aus Brandenburgs Gewässern in 17 Becken beobachtet werden. Am Aktionstag findet von 16 bis 17 Uhr eine Familienführung zu den Highlights des Museums statt, bei der Jung und Alt mehr über die Lebensweise von Braunbär und Co. erfahren. Zusätzlich stehen verschiedene Rallye-Bögen bereit, mit denen Familien und andere Besuchende die Ausstellungen auf eigene Faust erkunden können. Als besonderes Highlight zeigt das Museum aktuell die Sonderausstellung „Achtung Eule! Ein Zeichen für den Naturschutz“. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des bekannten Naturschutzsymbols wird die Geschichte erläutert und das Engagement von Erna und Kurt Kretschmann gewürdigt. Historische Fotos, originale Eulenschilder und multimediale Beiträge machen die Entwicklung des Symbols erlebbar.
Im Potsdam Museum am Alten Markt können die Gäste von 10 bis 18 Uhr in der Sonderausstellung „Platz für Neues?“ in die Geschichte der kontrovers diskutierten Neugestaltung des Alten Marktes, dem Herzen Potsdams, eintauchen. Anhand von Modellen, Architekturzeichnungen, Fotografien und Kunstwerken sind zahlreiche bekannte wie auch vergessene Visionen und Pläne für den Alten Markt seit seiner Zerstörung im Jahr 1945 zu entdecken. Parallel dazu präsentiert die Sonderausstellung „Christopher Lehmpfuhl. Alter Markt Potsdam“ Werke des renommierten Malers, der den Platz seit dem Frühjahr 2025 aus unterschiedlichen Perspektiven in seinem heutigen Erscheinungsbild künstlerisch porträtierte. Charakteristisch für Christopher Lehmpfuhls Arbeit ist seine Malweise unter freiem Himmel, bei der er die Farben direkt mit den Händen aufträgt. Die ständige Ausstellung „POTSDAM. Eine Stadt macht Geschichte“ veranschaulicht mit mehr als 500 Originalobjekten, Fotografien sowie Audio- und Filmbeiträgen die Entwicklung Potsdams von seinen Anfängen bis in die Gegenwart. Für Familien mit Kindern ab sechs Jahren liegt zudem ein Rätselbogen bereit, der dazu einlädt, die Ausstellungen auf spielerische Weise zu entdecken.
Der kostenfreie Eintritt gilt für alle Einzelbesucherinnen und -besucher am jeweiligen Aktionstag. Wer die kostenfreien Freitage verpasst, kann die vier Museen jedoch mit der MuseumKombikarte entdecken: Sie kostet 14 Euro und gilt für einen Erwachsenen und zwei Kinder oder Jugendliche bis 18 Jahren innerhalb eines Jahres in allen vier Häusern.
Öffnungszeiten am kostenfreien Freitag, 26. Juni 2026:
- Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte: 11 bis 18 Uhr
- Filmmuseum Potsdam: 10 bis 18 Uhr
- Naturkundemuseum Potsdam: 9 bis 18 Uhr
- Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte: 10 bis 18 Uhr
Weitere Termine 2026: 25. September und 18. Dezember