Im Trauzimmer des Standesamtes haben Oberbürgermeisterin Noosha Aubel und die Migrationsbeauftragte Dr. Amanda Palenberg heute 31 Menschen aus zwölf Herkunftsländern feierlich eingebürgert. Die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger stammen aus Afghanistan, Algerien, Brasilien, Georgien, Iran, Moldau, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Arabische Republik Syrien sowie dem Vereinigten Königreich. Mit dem Aushändigen der Einbürgerungsurkunden erwerben sie die deutsche Staatsangehörigkeit und erhalten damit die Rechte und Pflichten, die mit ihr verbunden sind. Dazu gehören unter anderem das Wahlrecht, die demokratische Mitbestimmung, die Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union sowie der Schutz durch den Rechtsstaat und die demokratische Ordnung.
Noosha Aubel würdigte die Bedeutung des Tages für die Eingebürgerten und für die Stadtgesellschaft: „Hinter jeder Einbürgerung steht eine persönliche Geschichte – geprägt von Mut, Hoffnung, Ausdauer und dem Wunsch, hier eine Heimat zu finden. Mit Ihrer Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit setzen Sie ein bewusstes Zeichen für unsere demokratischen Werte und für ein gemeinsames Miteinander. Sie gestalten unsere Stadt bereits heute in Beruf, Bildung, Kultur, Ehrenamt und Nachbarschaft mit. Dafür danke ich Ihnen herzlich.“
Der Einbürgerung geht häufig ein langer und anspruchsvoller Weg voraus, der Geduld, wichtige persönliche Entscheidungen und vielfältige Erfahrungen mit sich bringt. Die feierliche Übergabe der Urkunden macht deutlich, dass Einbürgerung weit mehr ist als ein Verwaltungsakt. Sie steht für Anerkennung, Zugehörigkeit und gegenseitiges Vertrauen.
Vor der Aushändigung der Urkunden bekannten sich alle Einzubürgernden ab 16 Jahren feierlich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Sie erklärten: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Im Anschluss erhielten die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ihre Einbürgerungsurkunden sowie als symbolische Willkommensgabe eine Rose, ein Exemplar des Grundgesetzes und der Verfassung des Landes Brandenburg. Für die Kinder wurden Deutschlandkarten überreicht. Auch der Arbeitsgruppenleiter der Potsdamer Einbürgerungsbehörde, Abed Alkareem Khader, war mit vor Ort.