Lottenhof © Landeshauptstadt Potsdam/Uta Schulz
Am Samstag, 9. Mai, können Interessierte beim bundesweiten Tag der Städtebauförderung zwei besondere Orte in Potsdam entdecken: Den Lottenhof in Potsdam-West und die Potsdamer Mitte.
Der Lottenhof
Unter dem Motto „Der Lottenhof – ein dritter Ort im Wandel“ lädt die Landeshauptstadt Potsdam in Kooperation mit dem Stadtteilnetzwerk Potsdam-West e.V. herzlich dazu ein, sich vor Ort über den aktuellen Stand der Planungen und Entwicklungen des Sanierungsvorhabens zu informieren. Von 10.30 bis 14 Uhr gibt es ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Gesprächen mit den Objektplanern und der Projektsteuerung sowie einer kreativen Hofführung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Lottenhof in der Geschwister-Scholl-Str. 34 ist ein bedeutendes Beispiel für die gelungene Verbindung von historischer Bausubstanz und zukünftiger moderner Nutzung. Mit der Städtebauförderung wurden hier in den vergangenen Jahren bereits wichtige Meilensteine zum Erhalt, zur Sanierung und Weiterentwicklung des Areals umgesetzt. Ziel ist es, den Standort als lebendigen Treffpunkt für die Nachbarschaft zu etablieren. „Die Entwicklungen im Sanierungsvorhaben gehen mit großen Schritten voran. Ende 2025 hat die Landeshauptstadt Potsdam als Bauherrin den Bauantrag eingereicht. Die Ausführungsplanung ist abgeschlossen; noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein. Damit beginnt ein ganz neuer Abschnitt auf dem Weg zum Nachbarschaftshaus Lottenhof“, sagt Antje Siegel, Bereichsleiterin der sozial-kulturellen Stadtteilarbeit in der Landeshauptstadt Potsdam. „Viele Nachbarn und Ehrenamtliche begleiten die Entwicklung des Lottenhofs mit Interesse, Tatkraft, großer Vorfreude und unterstützen den Sanierungsprozess. Am Lottenhof wird sichtbar, was Städtebauförderung im besten Sinne leisten kann: Sie erhält einen besonderen Ort und stärkt zugleich das Miteinander im Quartier“, ergänzt Miriam Liebert von der Koordinierungsstelle Lottenhof.
Das Bauvorhaben wird unter dem Titel „Lottenhof - Ostmoderne am Eingang zum Weltkulturerbe in der Landeshauptstadt Potsdam“ im Rahmen des Bundesförderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ umgesetzt.
Rund um den Alten Markt
Einblicke in die Entwicklung der neuen Quartiere in der Potsdamer Mitte gibt es am Tag der Städtebauförderung ab 11 Uhr: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtplanung und des Sanierungsträgers Potsdam zeigen, wie sich das historische Zentrum der Stadt Potsdam als Sanierungsgebiet zu einem belebten Zentrum mit einer bunten Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Kunst und Kreativität gewandelt hat und geben einen Ausblick, was sich im Jahr 2026 im öffentlichen Raum verändern wird. Entscheidende Unterstützung für die Finanzierung der Baumaßnahmen liefert die Städtebauförderung, die vom Bund und dem Land Brandenburg zur Verfügung gestellt wird.
Die kostenfreien Führungen mit einer Dauer von 1,5 Stunden finden um 11, 13 und 15 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils am Obelisken auf dem Alten Markt. Um vorherige Anmeldung unter veranstaltung@propotsdam.de wird gebeten.
Die Führungen werden auch nach dem Tag der Städtebauförderung fortgeführt, begleitend zur Sonderausstellung „Platz____ für Neues? - Visionen für den Alten Markt 1945–2025“ des Potsdam Museums. Geplant sind folgende Termine: 31. Mai, 14 Uhr / 12. Juni, 17 Uhr /
2. Juli, 17 Uhr / 11. August, 18 Uhr / 10. September, 17 Uhr.