Pressemitteilung Nr. 164 vom 21.04.2026 3. Regionaldialog der Jugendhilfe stärkt Zusammenarbeit im Sozialraum

3. Regionaldialog der Jugendhilfe 2026
© Landeshauptstadt Potsdam/ Robert Lucic

3. Regionaldialog der Jugendhilfe 2026

Heute fand der 3. Regionaldialog der Jugendhilfe des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Potsdam statt. Zahlreiche lokale Akteurinnen und Akteure sowie Partnerinnen und Partner aus den Stadtteilen Babelsberg, Zentrum Ost, Stern, Drewitz und Kirchsteigfeld nutzten die Gelegenheit, sich intensiv über die Bedarfe von Kindern, Jugendlichen und Familien auszutauschen.

„Der Regionaldialog zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in der Zusammenarbeit vor Ort steckt. Wenn Fachkräfte, Einrichtungen und engagierte Menschen aus den Stadtteilen ihre Erfahrungen und Ideen einbringen, entstehen Lösungen, die nah an der Lebensrealität von Kindern, Jugendlichen und Familien sind. Genau dieses gemeinsame Gestalten auf Augenhöhe ist der Schlüssel für eine starke und zukunftsfähige Jugendhilfe in Potsdam“, sagt die Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, Alexandra Mebus-Haarhoff, die den Regionaltag eröffnete.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der offene Dialog: Was brauchen junge Menschen und Familien vor Ort wirklich? Was funktioniert bereits gut – und wo besteht noch gemeinsamer Handlungsbedarf? In einem konstruktiven Austausch wurden Erfahrungen geteilt, Perspektiven eingebracht und neue Ansätze für die Zusammenarbeit entwickelt.

Der Regionaldialog richtete sich gezielt an Fachkräfte der Jugendhilfe, Vertreterinnen und Vertreter von Schulen und Kitas sowie an Vereine und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure. Gemeinsam wurden zentrale Themen diskutiert, die zuvor aus der Praxis und dem Sozialraum heraus benannt worden waren. Dazu zählten unter anderem Jugendorte und 
-freiräume, Schulverweigerung sowie Gewaltprävention.

Mit dem Format des Regionaldialogs baut die Landeshauptstadt Potsdam kontinuierlich an einer starken Verantwortungsgemeinschaft im Sozialraum. Ziel ist es, die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und gemeinsam tragfähige Lösungen für die Herausforderungen vor Ort zu entwickeln.