Beim diesjährigen bundesweiten Speedmarathon am 15. April 2026 führte das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Potsdam in der Zeit von 5:30 Uhr bis 22:00 Uhr an insgesamt zehn wechselnden Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei passierten 9.373 Fahrzeuge die mobilen Messpunkte. In 515 Fällen wurden Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Zusätzlich wurden die drei stationären Messanlagen im Stadtgebiet – einschließlich Rotlichtüberwachung – in die Auswertung einbezogen. Diese registrierten bei über 28.530 durchfahrenden Fahrzeugen weitere 67 Geschwindigkeitsverstöße sowie 33 Rotlichtverstöße. Insgesamt wurden damit 582 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.
„Die Teilnahme des Potsdamer Ordnungsamtes am bundesweiten Speedmarathon verdeutlicht den Stellenwert, den wir der Verkehrssicherheit einräumen. Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, schützt sich und andere. Erfreulicherweise hat sich ein Großteil der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehme an die geltenden Regeln gehalten“, erläutert der Fachbereichsleiter für Ordnung und Sicherheit, Dr. Karsten Lauber.
Der höchste gemessene Wert lag bei 94 km/h bei zulässigen 50 km/h. Nach Abzug der Toleranz ergibt sich eine Überschreitung von 41 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften. „Diesen Verkehrsteilnehmer erwarten neben einem Bußgeld von rund 260 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot“, so Lauber.