Die Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam bleibt personell stabil und leistungsfähig. Das zeigt der aktuelle Personalbericht zur allgemeinen Personalsituation 2025, der dem Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung am Dienstag von Fachbereichsleiter Christian Meyer und Dezernent Dieter Jetschmanegg vorgestellt wurde. Besonders hervorzuheben sind die ausgewogene Altersstruktur der Beschäftigten sowie positive Entwicklungen beim Krankenstand und bei den Überlastungsanzeigen.
Der Dezernent für Zentrale Verwaltung, Dieter Jetschmanegg, sagte: „Der Personalbericht zeigt, dass unsere Verwaltung weder überaltert noch strukturell aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wir haben eine gesunde Mischung aus erfahrenen Beschäftigten und neuen Kolleginnen und Kollegen. Besonders erfreulich ist, dass sowohl der Krankenstand als auch die Zahl der Überlastungsanzeigen rückläufig sind. Das zeigt, dass unsere Maßnahmen zur Personalgewinnung, zur Entlastung der Beschäftigten und zur betrieblichen Gesundheitsförderung greifen.“
Mit einem Durchschnittsalter von 45,6 Jahren verfügt die Stadtverwaltung über eine mittelalte und damit ausgewogene Personalstruktur. Die größte Beschäftigtengruppe sind weiterhin die 35- bis unter 45-Jährigen mit 32,7 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Verwaltung durch kontinuierliche Neueinstellungen dynamisch: Rund 40,9 Prozent der Beschäftigten sind weniger als fünf Jahre im Dienst der Landeshauptstadt.
Auch bei der Personalgewinnung zeigt sich eine stabile Entwicklung. Im Jahr 2025 gab es 383 Einstellungen bei 254 Austritten, wodurch erneut ein positiver Personalzuwachs erreicht wurde. Die Stadt kann damit weiterhin erfolgreich neue Fachkräfte gewinnen und ausscheidende Beschäftigte teilweise kompensieren.
Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Gesundheit der Beschäftigten. Der Krankenstand ist 2025 leicht gesunken: Durchschnittlich fielen 23,8 Krankheitstage pro Beschäftigten an, nach 24,6 Tagen im Jahr 2024. Damit bewegt sich der Wert wieder auf dem Niveau vor der pandemiebedingten Spitze der vergangenen Jahre. Er liegt leicht unter dem Durchschnitt vieler Kommunalverwaltungen (ca. 25 Tage).
Parallel dazu ist auch die Zahl der Überlastungsanzeigen zurückgegangen. Nachdem diese in den vergangenen Jahren teilweise deutlich angestiegen waren, wurden 2025 insgesamt 55 Anzeigen registriert, gegenüber 59 im Jahr 2024 und 61 im Jahr 2023. Der Anteil der betroffenen Beschäftigten sank ebenfalls deutlich auf 2,01 Prozent.
Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der betrieblichen Gesundheitsförderung Wirkung zeigen. Dazu zählen unter anderem Bewegungs- und Entspannungsangebote, Betriebssport, Beratungsangebote sowie spezielle Programme für Führungskräfte zur gesundheitsorientierten Mitarbeiterführung.
Der Personalbericht macht zugleich deutlich, dass die Verwaltung weiterhin vor Herausforderungen steht. Bis 2032 werden rund 13 Prozent der Beschäftigten die Regelaltersgrenze erreichen. Die Landeshauptstadt setzt daher weiterhin auf Nachwuchsgewinnung durch Ausbildung, duale Studiengänge und gezielte Personalentwicklung.
Insgesamt zeigt der Bericht: Die Potsdamer Verwaltung ist personell breit aufgestellt, entwickelt sich kontinuierlich weiter und bleibt eine attraktive Arbeitgeberin im öffentlichen Dienst.