Pressemitteilung Nr. 70 vom 19.02.2026 Seniorenplan 2026 wird den Stadtverordneten zum Beschluss vorgelegt

Strategische Weiterentwicklung der Seniorenpolitik in Potsdam für ein selbstbestimmtes Leben im Alter
Das Foto zeigt im Vordergrund eine Seniorin und dahinter einen Senior auf dem Fahrrad.
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Radfahrende Senioren (© Monkey Business - stock.adobe.com)

In Fortschreibung der bisherigen Seniorenpläne der Landeshauptstadt Potsdam aus den Jahren 2016 und 2018 sowie unter Berücksichtigung der Fortschreibung der Seniorenpolitischen Leitlinien des Landes Brandenburgs im Jahr 2024 wurde der Seniorenplan 2026 entwickelt. Mit der Fortschreibung werden die Voraussetzungen in der Landeshauptstadt Potsdam weiter gestärkt, um den aktuellen Herausforderungen – wie dem demografischen Wandel und der zunehmenden Einsamkeit – wirkungsvoll zu begegnen. Der Potsdamer Seniorenplan 2026 wird den Stadtverordneten für die Sitzung am 4. März als Beschlussvorlage vorgelegt.

Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung Sicherheit, Soziales und Gesundheit, betont die Zielsetzung der Planung: „Der Seniorenplan 2026 hat das Ziel, die gesellschaftliche Teilhabe und die Selbstständigkeit unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu fördern und zu erhalten. Beides ist entscheidend dafür, dass Seniorinnen und Senioren ihren Lebensabend selbstbestimmt und möglichst im vertrauten Wohnumfeld verbringen können“

Der vorliegende Plan bietet hierfür ein breites Spektrum an Maßnahmen und Projekten, die die Seniorenarbeit in Potsdam weiterentwickeln und ein gutes, selbstbestimmtes Älterwerden ermöglichen. Die Beigeordnete bedankt sich bei allen, die an der Erarbeitung des Seniorenplans 2026 mitgewirkt haben.

Der vorliegende Seniorenplan 2026 bietet zunächst einen Einblick in den Planungsprozess und in die Datengrundlagen, vermittelt den Umgang mit den Ergebnissen aus der Evaluierung zum Seniorenplan 2018 und gibt einen Überblick zur demographischen Situation der Seniorinnen und Senioren in der Stadt Potsdam.

Als Grundlage für die Analysen wurden die Ergebnisse von Bürgerbefragungen und weitere Sekundärdaten genutzt. Diese sind in den fachbereichsübergreifenden Austausch innerhalb der Verwaltung und in einem beteiligungsorientierten Prozess unter enger Einbeziehung verschiedener Akteure, insbesondere des Seniorenbeirats, eingeflossen.

Im Ergebnis wurden vier Handlungsfelder bestimmt:
G    Gesundheitsförderung und Prävention
S    Soziale und kulturelle Teilhabe, Bildung und Digitalisierung
M    Mobilität
W    Wohnen und Leben im Quartier

Die dazu entwickelten Maßnahmen des Seniorenplans 2026 werden nach Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung veröffentlicht und dienen als verbindlicher Orientierungsrahmen für Verwaltung, Politik und Trägerlandschaft. Mit dem neuen Seniorenplan setzt die Landeshauptstadt Potsdam ein deutliches Zeichen für eine generationengerechte Stadtentwicklung und stärkt die Rahmenbedingungen für ein gutes Leben im Alter.

Die Bundes- und Landespolitik haben in den vergangenen Jahren erkannt, wie wichtig die Ausrichtung einer zukunftsorientierten Seniorenpolitik ist, um den unterschiedlichen Lebenslagen älterer Menschen Rechnung zu tragen. Für Kommunen bestehen die Aufgabe und der Auftrag, durch präventive Angebote altersbedingt gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und entgegenzuwirken. Die kommunale Seniorenplanung der Landeshauptstadt Potsdam nimmt hierfür die Lebenswelt der Menschen ab 65 Jahren in den Fokus. Mit den Maßnahmen des fortgeschriebenen Seniorenplans soll dem kommunalen Auftrag Rechnung getragen werden.