Das Ergebnis einer Standortanalyse für das Industriegebiet Potsdam Süd liegt vor. Sie bestätigt das Gebiet, das südlich der Waldstadt I liegt, als bedeutenden Motor für Wirtschaft und Beschäftigung in Potsdam und in der Region. „Das Industriegebiet Potsdam Süd ist ein zentraler Wirtschaftsstandort für unsere Stadt. Die Analyse zeigt deutlich, wie wichtig dieser Standort für die Daseinsvorsorge Potsdams und für die Sicherung von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung in Potsdam ist“, sagt der Leiter der Wirtschaftsförderung Stefan Frerichs. Ziel ist es, den Standort langfristig zu stärken und gemeinsam mit den ansässigen Unternehmen weiterzuentwickeln.
Gegenüber der letzten Untersuchung im Jahr 2004 mit circa 157 angesiedelten Unternehmen und circa 2.136 Arbeitsplätzen hat sich das Gebiet in den vergangenen zwei Jahrzehnten dynamisch weiterentwickelt und beherbergt aktuell rund 273 Unternehmen und etwa 3.500 Arbeitsplätze. Dies entspricht einer Steigerung von rd. 58 Prozent (Unternehmen) bzw. 61 Prozent (Arbeitsplätze).
Die Branchenvielfalt reicht von Handwerk und Dienstleistungen über Logistik bis hin zu Ver- und Entsorgungsunternehmen. Besondere Standortvorteile werden in der guten Verkehrsanbindung sowie der Nähe zur Potsdamer Innenstadt und zur Hauptstadtregion Berlin gesehen. Die Auslastung der Grundstücke im Gebiet ist insgesamt sehr hoch. Es gibt nur noch vereinzelte Entwicklungspotenziale durch Nachverdichtung und Modernisierung. Auch das angrenzende Areal der Gemeinde Nuthetal wurde betrachtet, um eine abgestimmte Gewerbeentwicklung mit der Nachbargemeinde zu ermöglichen.
Beauftragt hatte die Analyse die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Potsdam. Der komplette Ergebnisbericht ist online verfügbar und kann auf der Internetseite der Landeshauptstadt Potsdam abgerufen werden unter https://www.potsdam.de/de/standortanalyse-fuer-das-industriegebiet-potsdam-sued.