Pressemitteilung Nr. 45 vom 30.01.2026 Ideen- und Realisierungswettbewerb für Freiflächen am Griebnitzsee

Landeshauptstadt lobt landschaftsarchitektonischen Wettbewerb aus
Luftaufnahme Griebnitzsee
© LHP

Die Landeshauptstadt Potsdam lobt einen Ideen- und Realisierungswettbewerb für die Ufergestaltung am Griebnitzsee aus. Landschaftsarchitekturbüros sind aufgerufen, Vorschläge für die Ufergestaltung einzureichen, die auf drei städtischen Flächen auch umgesetzt werden sollen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden nach den Sommerferien öffentlich ausgestellt. Für die Umgestaltung der Flächen stehen insgesamt ca. 2.3 Mio. Euro zur Verfügung. Die Umsetzung soll voraussichtlich ab 2027 in drei Bauabschnitten erfolgen.

Im Fokus des Wettbewerbs „Freiflächen am Griebnitzsee“ stehen die Aufwertung öffentlicher Grünflächen am Wasser, die Förderung des Wassererlebnisses sowie das Schaffen von Orten für Jugendliche. Die Landeshauptstadt möchte dabei ein zukunftsfähiges Konzept für den besonderen Uferraum am Südufer des Griebnitzsees erarbeiten. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Teile: 
•    Ideenteil mit dem Ziel einer durchgehenden Gestaltung des Uferraums 
•    Realisierungsteil, in welchem drei neue öffentliche Freiräume mit individuellen Qualitäten entstehen

Aufgrund der attraktiven Wasserlage verfügt das Areal über ein hohes Naherholungspotenzial. Der Wettbewerb soll übertragbare Gestaltungsideen für den gesamten Uferbereich hervorbringen – insbesondere zu den Themen Durchwegung, Erleben von Wasser und Landschaft, historische Bezüge, Leitsysteme sowie Bepflanzung und Ausstattung. Von den Teilnehmenden werden kreative und zugleich umsetzbare Vorschläge erwartet, die eine Balance zwischen ökologischen, sozialen und gestalterischen Anforderungen herstellen.
Die Planungsbüros können sich bis zum 2. März bewerben. Insgesamt 15 Büros werden dann zum Wettbewerb zugelassen. Die teilnehmenden Landschaftsarchitekten werden ermutigt, dazu in Zusammenarbeit mit Grafikern, Szenografen, Künstlern und Wasserbauern etwa zur Aufarbeitung der Historie oder der Erstellung eines Leitsystems sowie für spezielle Konstruktionen am Wasser Lösungen zu finden und diese darzustellen.  

Die Entwürfe werden von einem Preisgericht am 2. Juli bewertet. Dabei spielen Konzeption, Aufenthalts- und Nutzungsqualität, Umgang mit der Historie des Ortes, Umgang mit Natur-, Artenschutz und weitere Kriterien eine Rolle. Es wird ein Preisgeld von insgesamt 79.000 Euro ausgelobt, welches für drei Platzierungen und zwei Anerkennungen vorgesehen ist. Einer der Preisträger wird im Rahmen eines anschließendes Vergabeverfahrens mit den weiteren Planungsleistungen und der späteren Baubetreuung beauftragt.