Pressemitteilung Nr. 292 vom 10.06.2022

#fürunserpotsdam: Ordnungsamt kontrolliert das Freihalten der Rettungswege an Ufern und Seen

Baden am See, Foto: Pixabay
Baden am See, Foto: Pixabay
Baden am See, Foto: Pixabay

Das warme Wetter lockt Potsdamerinnen und Potsdamer sowie viele Besucherinnen und Besucher an Potsdamer Gewässer, Badelustige suchen Abkühlung und Entspannung. Viele nutzen zur Anreise das Auto und versuchen, in der unmittelbaren Nähe zum Wasser einen Parkplatz zu bekommen. Aufgrund der hohen Anzahl der Erholungssuchenden ist der unmittelbare Parkraum erfahrungsgemäß bald erschöpft und die Fahrzeugführer müssen auf entferntere Parkmöglichkeiten ausweichen.

„Leider sieht jedoch nicht jeder Kraftfahrer dies ein und parkt sein Fahrzeug nicht entsprechend der Straßenverkehrsordnung“, sagt Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit. Das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Potsdam registriert daher leider vermehrt grobe Parkverstöße in der Nähe der Gewässer. Bei diesen Ordnungswidrigkeiten riskieren die Falschparker dabei neben einem Knöllchen auch persönliche Nachteile für sich und die anderen Erholungssuchende – indem zum Beispiel Rettungsfahrzeuge durch parkende Autos behindert werden. Wo gebadet wird, passieren auch Unfälle. Hitze trägt zu Gesundheitsbeschwerden bei, die Rettungseinsätze erforderlich machen können. Zudem kann auch der Busverkehr in den Ortsteilen nur sichergestellt werden, wenn die Straßen entsprechend befahrbar sind.

Das Ordnungsamt weist nochmals darauf hin, dass insbesondere die Rettungswege unbedingt freizuhalten sind, damit im Notfall eine ungehinderte Anfahrt für die Rettungskräfte garantiert und schnelle Hilfe geleistet werden kann. „Bitte helfen Sie sich und anderen, dass im Falle notwendiger und gegebenenfalls lebensrettender Hilfen die Rettungskräfte die hilfebedürftigen Menschen auch problemlos erreichen können“, so Brigitte Meier.  
 
Aufgrund der wenigen und beschränkten Parkmöglichkeiten in Ufernähe ist es am besten, Wege möglichst nicht mit dem Auto, sondern mit dem ÖPNV oder mit dem Fahrrad zu bewältigen. Die Beigeordnete stellt klar, dass das Ordnungsamt die Freihaltung der Rettungswege verstärkt kontrollieren und bei groben Verkehrsverstößen die entsprechenden Fahrzeuge konsequent abschleppen lassen wird.