Auf zehn Dächern von Schul-Immobilien wird eine Spitzenleistung von 540 KWp erreicht
Pressemitteilung Nr. 104 vom 11.03.2022

Klimafreundlich und nachhaltig: KIS und EWP betreiben Photovoltaikanlagen auf Potsdamer Schuldächern

Bernd Richter, Sophia Eltrop, Burkhard Exner und Eckhard Veil beim Pressetermin Photovoltaik auf Schuldächern
Bernd Richter, Sophia Eltrop, Burkhard Exner und Eckhard Veil beim Pressetermin Photovoltaik auf Schuldächern
Bernd Richter, Sophia Eltrop, Burkhard Exner und Eckhard Veil beim Pressetermin Photovoltaik auf Schuldächern. Foto SWP/Stefan Schulz

Bürgermeister Burkhard Exner, der Werkleiter des Kommunalen Immobilien Service (KIS), Bernd Richter, die Geschäftsführerin der Stadtwerke Potsdam GmbH (SWP), Sophia Eltrop, und der Geschäftsführer der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Eckard Veil, stellten am Freitag, den 11. März 2022 auf dem Dach des Helmholtz-Gymnasiums das gemeinsame Photovoltaik-Programm auf Potsdam Schuldächern des KIS und der EWP vor.

Aktuell sind auf zwölf vom Kommunalen Immobilien Service verwalteten Gebäuden Photovoltaikanlagen der EWP in der Nutzung, darunter zehn Anlagen an Schulstandorten und die beiden Feuerwachen Holzmarktstraße und Babelsberg.

Bereits zum Ende des vergangenen Jahres wurden gemeinsame Anlagen betrieben auf der Weidenhof-Grundschule, der Gesamtschule am Schilfhof, dem OSZ II, dem Hannah-Arendt-Gymnasium, der Turnhalle des Hannah-Arendt-Gymnasiums und der Schule am Griebnitzsee. In diesem Jahr kamen noch die Grundschule am Priesterweg, die Rosa-Luxemburg-Schule, die Mensa der Rosa-Luxemburg-Schule und das Helmholtz-Gymnasium hinzu. Zusammen erreichen diese Anlagen eine Leistung von 540 KWp (Kilowattstunden Spitzenleistung). In diesem Jahr sind zwei weitere Anlagen auf Potsdamer Schuldächern in der Planung.

Bürgermeister Burkhard Exner: „Gerade in Krisenzeiten wie diesen wird für jedermann offensichtlich, dass erneuerbare Energien strategisch eine entscheidende Rolle für die Versorgungssicherheit der Potsdamerinnen und Potsdamer spielen werden. Der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Schuldächern und anderen öffentlichen Gebäuden ist daher nicht nur ein wichtiger Baustein auf dem Weg, unsere klimapolitischen Ziele zur Umwelt und Ressourcen schonenden Energieerzeugung umzusetzen, sondern dient einer zuverlässigen Energieversorgung der Landeshauptstadt für die Zukunft. Auch deshalb ist das gemeinsame Photovoltaik-Programm auf Potsdam Schuldächern des KIS und der Stadtwerke zielführend und zukunftsweisend.“

Aus Sicht des Kommunalen Immobilien Service ist die Nutzung von Photovoltaik auf Dächern kommunaler Gebäude gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig, wie Werkleiter Bernd Richter betont: „Zunächst kann der so erzeugte Strom direkt im Gebäude genutzt werden und ist damit wirtschaftlicher. Zudem handelt es sich um 100% erneuerbare Energie, womit wir weniger CO2 produzieren und den Klimaschutz vorantreiben. Wir haben als Kommunaler Immobilien Service hier auch eine Vorbildfunktion, der wir gerne nachkommen.“

Die derzeit auf Dächern von KIS-Immobilien errichteten Photovoltaikanlagen haben eine installierte Leistung von ca. 1,27 MWp. Durch die PV-Anlagen werden jährlich etwa 509 t CO2-Emissionen vermieden.

Der KIS plant beim Neubau öffentlicher Gebäude die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf den nutzbaren Dachflächen ein, wann immer dies technisch möglich ist. Bei Dachflächen kommunaler Gebäude, die einer größeren Sanierung unterzogen werden, wird ebenfalls der Einsatz von Photovoltaik-Anlagen geprüft.

Die Stadtwerke Potsdam prüfen derzeit die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Bäder. Dort sollen bis zum Sommer entsprechende Anlagen errichtet werden können. „Überall dort, wo es technisch möglich und auch machbar ist – nicht nur auf Dächern von Schulen -, werden wir tätig. Der Ausbau solcher Anlagen ist ein wichtiges Ziel in unserem Klimaschutzkonzept, das wir Schritt für Schritt umsetzen“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Sophia Eltrop.

Eckard Veil, Geschäftsführer der EWP, sagt: „Wir haben gemeinsam mit dem KIS die Standorte geprüft und die insgesamt zwölf Anlagen in guter Zusammenarbeit aufgebaut. Gerade in Zeiten wie diesen, wo die Energiepreise einem erheblichen Druck ausgesetzt sind, ist es wichtig, ein Zeichen für erneuerbare Energien zu setzen.“